Exotische Sammlungen:Warum Münchner Blattflöhe Wissenschaftler begeistern

Exotische Sammlungen: Michael Raupach zeigt die Floh-Sammlung, über die internationale Forschende inzwischen auch einen Artikel in einer Fachzeitschrift verfasst haben.

Michael Raupach zeigt die Floh-Sammlung, über die internationale Forschende inzwischen auch einen Artikel in einer Fachzeitschrift verfasst haben.

(Foto: Robert Haas)

In der Zoologischen Staatssammlung lagern fast 22 Millionen Tiere. Alle tot und fein säuberlich beschriftet. Warum es so eine Sammlung braucht - und weshalb eine alte Holzkiste Forschende in Kanada glücklich machte.

Von Patrik Stäbler

"Vielleicht", das wird Michael Raupach ganz am Ende des Gesprächs sagen, "muss man auch ein spezieller Typ Mensch sein, um sich für so etwas zu faszinieren". So etwas, das sind in seinem Fall Wasserläufer und Wasserwanzen, bei anderen aber auch Heuschrecken und Käfer sowie Schmetterlinge, von denen hier in der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) in Obermenzing mehr als zwölf Millionen Exemplare lagern - tot und säuberlich sortiert in langen Magazinreihen mit aberhunderten Schubfächern. Und nicht zu vergessen: Blattflöhe, jene nur wenige Millimeter kleinen Tiere, die nun für so viel Aufregung und Begeisterung gesorgt haben. Nicht nur in München, sondern auch in Kanada, den USA und Münster. Doch der Reihe nach.

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