Zensur im MuseumWenn die KI antike Kunst für Pornografie hält

Lesezeit: 4 Min.

Michelangelo schuf seinen David 1501-1504 vollständig nackt. Später montierte man der Statue zeitweilig ein Feigenblatt vor das Geschlecht. Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte hat sich für seine aktuelle Ausstellung einen Spaß in Pink erlaubt.
Michelangelo schuf seinen David 1501-1504 vollständig nackt. Später montierte man der Statue zeitweilig ein Feigenblatt vor das Geschlecht. Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte hat sich für seine aktuelle Ausstellung einen Spaß in Pink erlaubt. ZI/Photothek/Bildarchiv Bruckmann / SZ-Infografik

Der Akt in der Kunst war seit der Antike ein beliebtes Sujet. Doch immer häufiger werden künstlerische Darstellungen zensiert – im realen wie im digitalen Raum. Wie umgehen mit der Nacktheit?

Von Evelyn Vogel

SZ bei Google bevorzugen

Über den Brustwarzen prangen gezackte lila Punkte, zwischen den Beinen schwarze Balken. „Zu heiß für Meta!“ Unter diesem Titel prangerten die Antikensammlungen München im Februar auf Instagram eine Zensurmaßnahme an, mit der der Konzern von Mark Zuckerberg das Museum belegt hatte. Was war geschehen?

Zur SZ-Startseite

Operettenabend in der Isarphilharmonie
:Jonas Kaufmann und die Tücken unpolitischer Lieder

Keiner singt die Melodien von Lehár und Co. so schön wie Jonas Kaufmann – nun auch auf Ungarisch. Aber kann man das „Wolgalied“ und Klischees über fiedelnde „Zigeuner“ noch genießen wie eh und je?

SZ PlusKritik von Jutta Czeguhn

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: