Es gibt Münchner und Münchnerinnen, eventuell eher Münchnerinnen, die sich beim Mittagstisch tatsächlich und ernsthaft mit einem Teller gemischtem Salat begnügen. In so einer Runde von Münchner Häschenfutter-Fanaten kann man sich ziemlich einsam fühlen, etwa wenn man als einzige vor einem Teller Schweinshaxe samt zweierlei Knödel hockt. Damals wusste ich noch nicht, dass es im Bayernland für solche Situationen eine Lösung gibt. Den Wurstsalat.
Typisch deutschDer einzige Salat, der auch satt macht
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Der Wurstsalat ist Ausdrucksform des Münchner Sommers - und die Lösung für unsere Autorin, wenn sie unter Häschenfutter-Fanatikern speist. Mehr Kreativität bei der Zubereitung hält sie aber für angebracht. Warum serviert niemand Blutwurstsalat?
Kolumne von Lillian Ikulumet
