NutzungsänderungNicht mal mehr Yogastudios sind vor der Gentrifizierung sicher

Lesezeit: 3 Min.

In Johanneskirchen hat ein Immobilieninvestor ein verwahrlostes Einkaufszentrum gekauft, um es in Wohnungen umzuwandeln.
In Johanneskirchen hat ein Immobilieninvestor ein verwahrlostes Einkaufszentrum gekauft, um es in Wohnungen umzuwandeln. (Foto: Alessandra Schellnegger)

Immer wieder werden in München Gewerbeeinheiten zu Wohnungen umgewandelt. Warum das gegen die Wohnungsnot aber kaum hilft.

Von Lea Kramer

"Gewerbeeinheit mit Möglichkeit zur Nutzungsänderung", Inserate mit ähnlich klingenden Titeln werden immer wieder auf Immobilienportalen geschaltet. Was die etwas umständliche Umschreibung meint: Das Kleingewerbe kann weg, damit hier künftig jemand wohnen kann. Eine vermeintlich kreative Idee, wie sie auch in Münchens Innenstadtvierteln immer wieder angepriesen wird, um dem Wohnraummangel beizukommen. Profitieren davon nicht alle, wenn der haarende Hundesalon, die stinkende Werkstatt oder der frittierende Gastronom durch eine ruhigere Nachbarschaft ersetzt wird?

Zur SZ-Startseite

Wohnprojekte
:So sieht das neue München aus

Es geht etwas voran beim Wohnungsbau. Zehn große Bauprojekte werden die Stadt verändern. Ein Überblick.

SZ PlusVon Sebastian Krass

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: