Genossenschaften schlagen Alarm:Haushaltsstopp bremst Wohnungsbau in München

Genossenschaften schlagen Alarm: Der Haushaltsstopp trifft den Wohnungsbau in München.

Der Haushaltsstopp trifft den Wohnungsbau in München.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Die KfW-Bank hat ihr Förderprogramm für genossenschaftliches Wohnen mit sofortiger Wirkung gestoppt. Kredite am freien Markt sind deutlich teurer. Für viele Familien ein nicht lösbares Problem.

Von Patrik Stäbler

Hinter die Wohnungssuche, die in München noch mal quälender ist als anderswo, hatte Yordanka Peteva eigentlich schon einen Haken der Erleichterung gesetzt. Die 55-Jährige lebt mit ihrem Mann und den zwei Söhnen in einem Apartment am Westkreuz, aus dem sie wegen einer Eigenbedarfskündigung bis Ende März ausziehen muss. Lange suchte die Familie erfolglos auf dem weiterhin angespannten Münchner Mietmarkt, doch dann tat sich plötzlich eine Lösung auf - in Gestalt der Wohnbaugenossenschaft Wagnis. Von ihr erhielt Yordanka Peteva den Zuschlag für eine Vier-Zimmer-Wohnung in Freiham, die im Februar bezugsbereit ist. "Wir waren unglaublich froh, dass wir diese Chance bekommen haben", sagt sie - allein ihr trauriger Blick verrät, dass die Sache einen Haken hat.

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