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München heute:Ewige Wohnungssuche für Studenten / Wodans Erben machen weiter / Milliardenprojekt am Ostbahnhof

Zimmersuche an der LMU in München, 2019

Vor Corona war vieles einfacher. Da konnte man zum Beispiel in der Mensa nach Wohnungen suchen - doch die wird gerade umgebaut.

(Foto: Catherina Hess)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Julian Limmer

Samira, die eigentlich anders heißt, ist seit einem Jahr auf der Suche, doch gefunden hat sie nichts. Zumindest nichts Dauerhaftes. Ihr Wunsch nach einem festen Zimmer in München bleibt vorerst nur ein Wunsch. Sie lebt zur Untermiete in Wohnheimen. Hat die 29-jährige Studentin einfach nur Pech? Oder was macht sie falsch?

Denn eigentlich müsste die Corona-Pandemie doch zu einer Entspannung auf dem studentischen Wohnungsmarkt geführt haben. Vorlesungen, Seminare und Kurse finden nur noch online statt - von wo aus jemand sie verfolgt, ist eigentlich egal. Außerdem bleiben viele Austauschstudenten zurzeit in ihren Heimatländern, das Erasmus-Semester in München fällt aus. Das müsste doch im Umkehrschluss bedeuten: Weniger Konkurrenz für die hiesigen Studenten.

Doch ist es dadurch wirklich einfacher geworden, ein erschwingliches Zimmer in München zu finden? Oder sind an anderer Stelle sogar Angebote weggebrochen? Ich habe beim Münchner Studentenwerk und beim Moses Mendelssohn Institut in Berlin nachgefragt, wie sich Preis und Angebot während der Pandemie entwickelt haben. Soviel vorweg: Es bleibt schwierig (mit SZ Plus lesen).

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© SZ.de/tah
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