Sie wollen mehr Platz für Fußgänger, Radler und Bäume schaffen. Dafür sollen Wohnmobile vom Straßenrand verschwinden und Tiefgaragen besser genutzt werden. Weil es dabei um Autos geht, sind diese Gedanken von Wiebke Hederich, Sigrid Eck und Heiko Bielinski automatisch brisant. Gestartet sind die drei Verkehrsaktivisten mit Fragen wie diesen: Warum ist es auf den Münchner Straßen so beengt? Warum finde ich kaum einen Parkplatz in meinem Viertel? Warum ist Fahrradfahren oft so gefährlich? Es folgt eine noch größere Frage: Wie lässt sich Leben, Fahren und Parken auf Münchens Straßen so organisieren, dass die Allgemeinheit profitiert? Die Antwort nennen sie „Parkraumwende“.
Bessere Nutzung von ParkplätzenWohnmobile weg, Autos in den Untergrund
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Die Initiative „Parkraumwende“ will auf den Straßen mehr Raum schaffen für Fußgänger, Radler und Bäume. Weil dieses Vorhaben viele Pkws betreffen würde, sind ihre Ideen automatisch brisant.
Von Bernd Kastner

München historisch und heute:Alle Macht den Autos? Nicht (mehr) an diesen Orten!
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