Dokumentarfilm:"Wir müssen ja nicht unbedingt eine Revolution planen"

Lesezeit: 5 min

Sabrina Diekow und Manuel Boskamp

Die HFF-Studierenden Sabrina Diekow und Manuel Boskamp erzählen nicht nur die Geschichte einer WG, sondern auch die Geschichte einer ganzen Stadt.

(Foto: Florian Peljak)

Sabrina Diekow und Manuel Boskamp wohnen in einer Schwabinger Wohngemeinschaft, die seit 45 Jahren existiert. Für ein Filmprojekt haben die beiden vier Bewohnergenerationen um einen Tisch versammelt. Eine Geschichte über Chaos, Freiheit - und München.

Von Clara Löffler

Auf dem Flur der Wohngemeinschaft steht ein pink lackiertes Klavier. In dem Klavier steckt ein Brief, datiert auf den 1. Juni 1986: "Dieses Klavier gehört Angela B. Ich gebe es Jochen S. zur Verwahrung, bis ich es wieder abhole." Jochen, das ist der Gründer der WG. Angela hat das Klavier nie abgeholt. Sie ist nur eine von vielen, die in den vergangenen Jahrzehnten ihre Spuren hier in dieser WG unweit der Münchner Freiheit hinterlassen haben. Heute wohnen dort Sabrina Diekow, 24, und Manuel Boskamp, 21. Zum 45-jährigen Bestehen haben sie vier Generationen von Bewohnern wieder zusammengebracht und darüber einen Film gedreht.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Zum Tod von Olivia Newton-John
Rieselndes Silber, warm leuchtendes Gold
SZ-Magazin
Shane MacGowan im Interview
"Ich habe nichts verpasst"
Kulturelle Aneignung
Unbequeme Wahrheiten und was man mit ihnen tun sollte
Literatur
"Ich sagte zu meinen Studenten, Sex - wisst ihr, was das ist?"
"Herr der Ringe" vs. "Game of Thrones"
Wenn man eine Milliarde in eine Serie steckt, braucht man keine Filmemacher mehr
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB