Münchner Festival „Wohin jetzt?“Jüdisches Leben in vielen Facetten

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Das Stück „Play Auerbach“ des israelischen Autors und Theatermachers Avishai Milstein hat am 4. Dezember in den Kammerspielen Premiere.
Das Stück „Play Auerbach“ des israelischen Autors und Theatermachers Avishai Milstein hat am 4. Dezember in den Kammerspielen Premiere. (Foto: Julian Baumann)

Die Münchner Kammerspiele haben ein vielseitiges Programm zu den Erfahrungen und Perspektiven von Jüdinnen und Juden in Deutschland seit der Nachkriegszeit zusammengestellt: „Wohin jetzt? Jüdisches (Über)leben nach 1945“. Ein Überblick.

Von Jutta Czeguhn und Yvonne Poppek

Es ist eine große Frage, die sich in dieser Zeit in sehr vielen Lebensbereichen stellen lässt: „Wohin jetzt?“. Die Münchner Kammerspiele haben 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges diese Frage konkret mit Blick auf die Situation der Jüdinnen und Juden in Deutschland gestellt. Was haben sie in der Nachkriegszeit erlebt und was sind die Perspektiven heute? Für den Zeitraum vom 30. Oktober bis Mitte Dezember haben sie zusammen mit dem Institut für Neue Soziale Plastik ein umfangreiches Programm aus Theater, Film, Lesungen, Gesprächen und Workshops erstellt, mit dem sich sehr viel und durch sehr unterschiedliche Herangehensweisen erfahren lässt. Ein Überblick.

Theater: Zwei Auftragswerke

Um Feldafing, seine Geschichte und die Verbindungenen zwischen Gegenwart und Vergangenheit geht es in „Zeit ohne Gefühle“. Johanna Kappauf ist Teil des sechsköpfigen Ensembles dieser Produktion.
Um Feldafing, seine Geschichte und die Verbindungenen zwischen Gegenwart und Vergangenheit geht es in „Zeit ohne Gefühle“. Johanna Kappauf ist Teil des sechsköpfigen Ensembles dieser Produktion. (Foto: Julian Baumann)

Die Münchner Kammerspiele haben für diese Spielzeit zwei Werke in Auftrag gegeben, die sich mit Deutschland im Nationalsozialismus und ihren Auswirkungen bis heute befassen. „Zeit ohne Gefühle“ von Lena Gorelik eröffnet dabei am Donnerstag, 30. Oktober, das Programm „Wohin jetzt?“. Die Münchner Autorin hat sich dafür mit der Geschichte des Ortes Feldafing am Starnberger See auseinandergesetzt. Dort existierte zur NS-Zeit eine Ausbildungsstätte für die Nazi-Elite, die Reichsschule. Nach Kriegsende entstand an gleicher Stelle ein Lager für Displaced Persons, heute unterhält die Bundeswehr in Feldafing eine Kaserne.

An einem Ort lassen sich so mehrere Schichten der deutschen Geschichte betrachten. Lena Gorelik hat dazu recherchiert, ein Teil ihres Stücks basiert auf Gesprächen mit dem Zeitzeugen Mordechai Teichner, der mit 15 ins DP-Lager kam, und mit dessen Sohn Meir Teichner. Goreliks Text wird die Münchner Regisseurin Christine Umpfenbach inszenieren, die spezialisiert ist auf dokumentarische Arbeiten. Sie hat zuletzt etwa Abende zum NSU oder auch zum OEZ-Attentat realisiert.

Das zweite Auftragswerk kommt vom israelischen Autor und Theatermacher Avishai Milstein, es trägt den Titel „Play Auerbach“ und hat am 4. Dezember Premiere. Das Thema wirkt auf den ersten Blick ebenfalls dokumentarisch – was der Abend aber nicht zu werden verspricht. Denn auch wenn es im Kern um Philipp Auerbach gehen soll, der schon sehr bald nach seinem Tod „gründlich vergessen“ wurde, wird zugleich eine Mischung von Fakten und Fiktion angekündigt – und ein Zugriff mit viel schwarzem Humor.

JCOM-Dirigent Daniel Grossmann
:„Ein Land, über das ich viel zu wenig weiß“

Daniel Grossmann hat vor 20 Jahren das Jewish Chamber Orchestra Munich gegründet. Die Verwechslung zwischen Israel und dem Judentum hält er in der aktuellen Situation für fatal. Nun hofft er auf dauerhaften Frieden in Gaza und offene Ohren für den Reichtum sephardischer Musik.

Interview von Egbert Tholl

Auerbach war Unternehmer und er war Jude. Er überlebte unter anderem Auschwitz. Nach dem Krieg wurde er Staatskommissar in Bayern, er war zuständig für die „rassisch, religiös und politisch Verfolgten“, wurde wegen vermeintlicher Verfehlungen im Amt angeklagt, verurteilt und erst nach seinem Suizid rehabilitiert.

Milstein macht aus dem Stoff eine „Münchner Erinnerungsrevue“, verortet das Stück in einer Zeit, in der es kein jüdisches Leben, aber auch keine Theater mehr in Deutschland gibt. Eine Truppe probiert sich an einem Gedenkstück über Auerbach, bis alles aus dem Ruder läuft. Zu der wilden Handlung gibt es Live-Musik von Rainer Süßmilch und Philipp Haagen, Regie führt Sandra Strunz.

Zum Theaterprogramm von „Wohin jetzt?“ zählen die Kammerspiele auch das großartige Solo „Fremd“ von Katharina Bach. Es basiert auf dem gleichnamigen autobiografischem Text von Michel Friedman. Im Anschluss an die Vorstellungen vom 13. und 27. November gibt es jeweils ein Publikumsgespräch mit Friedman und Bach.

Nicht zuletzt ist auch der israelisch-deutsche Autor und Komiker mit arabischen Wurzeln Shahak Shapira eingeladen, um seine Comedy- und Satire-Show am 6. Dezember zu präsentieren. Der Inhalt bleibt geheim, was „auf der Bühne des Schauspielhauses passieren wird, erfahren Sie nur, wenn Sie dabei sind“.

Literatur: Erzählen und verschweigen

Die Münchner Publizistin Rachel Salamander hat ihre Kindheit im Lager Föhrenwald für jüdische Displaced Persons verbracht.
Die Münchner Publizistin Rachel Salamander hat ihre Kindheit im Lager Föhrenwald für jüdische Displaced Persons verbracht. (Foto: Sebastian Gabriel)

„Mirzenen do“: Mit diesem selbstbewussten jiddischen Ausruf (auf Deutsch „Und dennoch wir sind hier!“) machte der 1946 gegründete „Schriftstellerverband der befreiten Juden“ immer wieder auf die Gegenwartsbedingungen der jiddischen Schriftstellerinnen und Schriftsteller aufmerksam. Rachel Salamander und Beno Salamander lesen am 3. November in der Monacensia ausgewählte literarische Zeugnisse der „Schejres Haplejte“ („Rest der Geretteten“), jener jüdischen Überlebenden der Shoah, die unmittelbar nach der Befreiung ihre Erlebnisse zu verschriftlichen begannen.

Der Vater der italienischen Bestseller-Autorin Francesca Melandri war Kommandeur von Mussolinis Alpini-Brigade, schlecht ausgestattete Soldaten mit Pappsohlen an den Füßen, von denen viele bei der „Ritirata di Russia“ – dem Rückzug aus Russland – jämmerlich erfroren. Noch heute pflegt man in Italien diese Opfer- und Heldengeschichte, die Melandri in ihrem Buch „Kalte Füße“  (Wagenbach) gründlich dekonstruiert. Denn die Alpini kamen nicht weiter als bis in die Ukraine. Was haben sie dort getan? „Alte Verstrickungen – wie das Schweigen der Nachkriegsgesellschaft den Blick auf die Ukraine prägt“ ist der Titel einer Lesung (samt anschließender Diskussion) mit Melandri und Marko Martin am 8. November in der Therese-Giehse-Halle. Der Schriftsteller sorgte für Aufsehen, als er in einer Rede Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Mitschuld am russischen Angriffskrieg auf die Ukraine gab.

Filme zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

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Present Perfect, im Englischen ist das die Zeitform, die eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart herstellt. Ein klug gewählter Titel also für die dreiteilige Filmreihe, in der es am 5. Dezember um die Zuwanderung von Jüdinnen und Juden aus der Ex-UdSSR nach Deutschland geht. Dmitrij Kapitelman, 1986 in Kiew geboren, liest aus seinem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman „Russische Spezialitäten“ (14 Uhr, Therese-Giehse-Halle), dann folgen Kurzfilme zum Thema.

Jüdische Perspektiven auf Nachkriegsdeutschland zeigen die Filme am zweiten „Present Perfect“-Tag (6.12.): Zu sehen ist da etwa „Im Land meiner Eltern“ von Jeanine Meerapfel aus dem Jahr 1981. Die Regisseurin, 1943 in Buenos Aires als Tochter deutsch-jüdischer Emigranten geboren, kam 1964 zum Studium nach Deutschland, ins Land der Täter. Dort, in Berlin, wohnten auch die hochbetagten Shoah-Überlebenden und Freundinnen Regina Karolinski und Bella Katz, die Alexa Karolinski, Enkelin der einen, in ihrem wundervollen Film „Oma und Bella“ porträtiert hat.

Die Filme bei „Present Perfect III“ schließlich erzählen von Einwanderern aus Äthiopien und der ehemaligen Sowjetunion nach Israel (7.12.)

Ebenfalls zu sehen: „Hans – Ein Junge aus Deutschland“. 1985 verfilmte der iranische Regisseur Sohrab Shahid Saless den autobiografischen Roman „Die blaue Stunde“ des Frankfurter Schriftstellers Hans Frick. Erzählt wird die Jugend von Hans, Sohn einer deutschen Fabrikarbeiterin und eines unbekannten jüdischen Vaters. Aus Angst vor Entdeckung flieht Hans aus der Stadt, in die er nach dem Krieg zurückkehrt, nur um festzustellen: Der Antisemitismus ist immer noch da. Es gab keine Zäsur, keine „Stunde Null“ (8.11., Therese-Giehse-Halle).

Musik eines vergessenen Komponisten

Daniel Grossmann, hier bei einem Konzert in der Allerheiligen-Hofkirche 2021, ist Dirigent und Künstlerischer Leiter des Jewish Chamber Orchestra Munich.
Daniel Grossmann, hier bei einem Konzert in der Allerheiligen-Hofkirche 2021, ist Dirigent und Künstlerischer Leiter des Jewish Chamber Orchestra Munich. (Foto: Thomas Dashuber)

Johann Sebastian Bachs „Goldberg Variationen“: Was ist jüdisch an diesem weltbekannten Klavierwerk eines der bekanntesten christlichen Komponisten? Die Antwort gibt das Jewish Chamber Orchestra Munich am 24. November (20 Uhr) im Schauspielhaus. Und sie lautet schlicht und ergreifend: Nichts! Es sei denn, man spielt die Goldberg Variationen in der Orchesterbearbeitung von Józef Koffler.

Bei der Recherche zu einem großen Erinnerungsprojekt zu Ehren des jüdisch-polnischen Komponisten hatte Orchester-Chef Daniel Grossmann diese Fassung entdeckt. Im November 2023 war das Werk im Rahmen des Programms „Kofflers Schicksal“ erstmals in den Kammerspielen zu hören. Koffler wurde nur wenige Jahre nach seiner Arbeit an den Goldberg Variationen von den Nationalsozialisten im Ghetto der Stadt Wieliczka ermordet. Mit ihm starben seine Frau und sein kleiner Sohn.

Führungen und Ausstellungen

Mit seinen Selbstporträts schlüpft der kanadische Fotograf Rafael Goldchain in die Biografien seiner Vorfahren. Zu sehen in der Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“ im Jüdischen Museum.
Mit seinen Selbstporträts schlüpft der kanadische Fotograf Rafael Goldchain in die Biografien seiner Vorfahren. Zu sehen in der Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“ im Jüdischen Museum. (Foto: Eva Jünger / Jüdisches Museum München)

Derzeit promoviert Lilly Maier an der LMU mit einer Arbeit über Jüdinnen, die Juden während der Shoah gerettet haben. Zusammen mit der Münchner Historikerin und Autorin kann man sich bei einem Stadtteilspaziergang auf die Spuren jüdischen Lebens im Nachkriegs-Bogenhausen begeben, von dem heute nur noch Erzählungen existieren. Die Nationalsozialisten hatten die jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils systematisch entrechtet, verfolgt, viele wurde ermordet.

Nach 1945 beschlagnahmte die US-Militärregierung zahlreiche Villen, die von den Nazis enteignet worden waren. Internationale Hilfsorganisationen richteten sich dort ein und wurden zu Anlaufstellen für jüdische Überlebende aus ganz Europa. Viele von ihnen warteten in München auf ihre Weiterreise nach Israel/Palästina oder in die Amerikas. Dennoch entstehen in den Jahren zwischen 1945 bis Mitte der 1950er ein Markt, eine Synagoge und weitere Orte jüdischer Selbstorganisation (Termine am 31.10., 5. und 8.11.).

Das Porträt eines alten Manns mit Bart, es zeigt Mojszes Precelman um das Jahr 1940 in Polen, dann ist da Rachelle Goldszajn im Brautkleid, sie schaut verhalten in die Kamera, während der Akkordeon-Spieler Szmul Goldstein fröhlich gen Himmel lacht. Schaut man genau hin, dann kommen einem die Menschen auf den Schwarz-Weiß-Fotografien irgendwie bekannt vor. Zumindest scheint sie eine große Verwandtschaft zu verbinden. Und die existiert tatsächlich.

Für die Selbstporträt-Serie „I am My Family“ hat der kanadische Fotokünstler Rafael Goldchain die Identitäten seiner Verwandten und Vorfahren angenommen. So rekonstruiert er seine eigene jüdische Familiengeschichte, die ihn nach Osteuropa geführt hat. Zu sehen ist diese eindrucksvolle Arbeit in der aktuellen Ausstellung „Die Dritte Generation. Der Holocaust im familiären Gedächtnis“, für die das Jüdische Museum Führungen anbietet (jeden Sa. & So., 13.30 Uhr, Anmeldung unter www.juedisches-museum-muenchen.de.)

Workshops, Talks und Diskurs

Die französisch-israelische Soziologin Eva Illouz spricht in den Kammerspielen mit Rachel Salamander über die Situation von Jüdinnen und Juden nach dem 7. Oktober.
Die französisch-israelische Soziologin Eva Illouz spricht in den Kammerspielen mit Rachel Salamander über die Situation von Jüdinnen und Juden nach dem 7. Oktober. (Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Zum Programm von „Wohin jetzt?“ gehören auch Workshops und Diskussionsrunden mit spannenden Referenten. An Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 24 Jahren richtet sich etwa das Herbstcamp „Deine Geschichte zählt“ mit einem Theater-, einem Schreib- sowie einem Tanz-und-Film-Workshop. Für die Leitung konnten die mehrfach ausgezeichnete Münchner Schriftstellerin Dana von Suffrin, der Autor Burak Yilmaz, Choreografin Dorothee Janssen und Filmemacher Julian Monatzeder gewonnen werden. Die Workshops finden in den Herbstferien statt, mit einem öffentlichem Showing am Freitag, 7. November.

Wer sich fragt oder gefragt hat, welche Rolle die Familie, vielleicht auch Bekannte oder Freunde im Nationalsozialismus gespielt haben, aber bisher nicht in die Recherche einsteigen konnte, der erhält Tipps und eine Einweisung beim Recherche-Workshop „Der Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft“ mit dem Historiker Johannes Spohr. Wie komme ich an Informationen, welche Archive gibt es und wie kann ich die Ergebnisse interpretieren? Auf diese und andere Fragen liefert der eintägige Workshop am Dienstag, 2. Dezember, in der Monacensia erste Antworten.

„On the situation of the Jews after October 7“ ist ein Gespräch überschrieben, das Rachel Salamander – die in mehrere öffentliche Diskussionsrunden involviert ist – mit der französisch-israelischen Soziologin Eva Illouz führt. In ihrem Essay-Buch „Der 8. Oktober“ geht die linke Denkerin klarsichtig dem „sich tugendhaft gebenden Hass auf Israel“ gerade in Universitäts-Kreisen und im Kulturbetrieb nach. Die Veranstaltung schließt den Bogen des Themenschwerpunkts „Wohin jetzt? Jüdisches (Über)Leben nach 1945“ und holt die Frage ins Heute (7.12.).

Wohin jetzt? Jüdisches (Über)leben nach 1945. Donnerstag, 30. Oktober, bis 19. Dezember, Münchner Kammerspiele und andere Orte, Infos unter www.muenchner-kammerspiele.de

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