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Tipps fürs Wochenende:Marionetten, psychedelische Musik und ein Festival für den Ozean

Karl Hector And The Malcouns

Musik in Farben: Karl Hector & The Malcouns aus München.

(Foto: Maasl Maier)

Unsere Empfehlungen für Freitag, Samstag und Sonntag.

Empfehlungen für Freitag:

  • Mit einem Camper-Jeep reiste Mathias Vatterodt nach Indien, doch kurz vor seinem Ziel gab es viele Hürden: Von diesen erzählt er unter anderem in seinem Vortrag The Long Way - Mit dem Auto von Dresden nach Indien. Im Bahnwärter Thiel um 19 Uhr, der Eintritt kostet sieben Euro.
  • Seit drei Jahren gibt es die Veranstaltungsreihe Behind The Green Door, die sich psychedelischer Musik verschrieben hat. Zum Geburtstag wird Freitag und Samstag im Import Export gefeiert. Freitagnacht spielt die belgische Band Azmari, am Samstag Karl Hector & The Malcouns aus München. Davor und danach legen DJs jenseits des Mainstreams auf, die analoge Lichtshow stammt von Kreuzer Lichtmaschine. Ein Abend kostet zwölf Euro, das Kombiticket 20 Euro.
  • Der alte Knecht Wenzl erzählt im Theaterstück "Cherubim" sein Leben: eine Kindheit im Proletariat, der Aufstieg der Nationalsozialisten, die Nachkriegszeit. Gerd Lohmeyer spielt im Metropoltheater den Monolog des einfachen Mannes, dessen Leben nicht einfach war, unter der Regie von Steffi Baier. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr, Karten kosten 19 Euro, ermäßigt 13 bis 15 Euro.

Für Samstag:

  • Auf der Alten Utting findet am Samstag ein Festival statt, das sich dem Ozean verschrieben hat: Unter dem Motto "Deep Sea, Baby" gibt es von 15 Uhr an ein Programm, das sich mit Nachhaltigkeit und den Meeren beschäftigt. Für den Plastik-frei-Workshop um 15 Uhr ist eine Anmeldung unter hallomeer@web.de nötig. Außerdem wird Improvisationstheater, eine Lesung und eine akustische Session angeboten. Ab 22 Uhr wird getanzt. Der Eintritt ist für den ganzen Tag frei, Spenden sind erwünscht.
  • Das Konzert der Philharmonia Hungarica, das 1957 in München mit geflüchteten Ungarn stattfinden sollte, begann mit einem fehlenden Dirigenten. Dies ist der Ausgangspunkt für das Stück "Der Stille Dirigent", von dem aus Regisseurin Caitlin van der Maas aktuelle Themen in Politik und Medien behandelt. Von 19.30 Uhr an im Köşk an der Schrenkstraße, der Eintritt kostet 21 Euro, ermäßigt 15 Euro.
  • Das Marionettentheater zeigt Mozarts Oper "Die Zauberflöte" für Jugendliche und Erwachsene. Um 20 Uhr geht es los, die Inszenierung dauert 150 Minuten und enthält zwei Pausen. Schüler und Studierende zahlen 18 Euro, Erwachsene 20 Euro, eine Kinderkarte kostet zehn Euro. Am Sonntag wird die Oper in einer gekürzten Version für Kinder aufgeführt.

Für Sonntag:

  • Löten als neues Hobby: An Anfänger und Fortgeschrittene richtet sich die Lötwerkstatt im Feierwerk, die sich musikalischen (Effekt-)Geräten verschrieben hat. Anmeldung unter workshop@feierwerk.de, die Teilnahme kostet 15 Euro, der Kurs findet von zwölf bis 16 Uhr statt.
  • Schwierige Geschwister mischen in "Hilfe, die Herdmanns kommen" das Krippenspiel ihrer Schule auf. Die Theateradaption ist in der Schauburg in einer Inszenierung von Regisseur Marcelo Diaz zu sehen. Die Vorstellung beginnt um 16 Uhr und ist für Kinder ab zehn Jahren empfohlen. Die Karten kosten für Kinder unter 18 Jahren im Vorverkauf 5,50 Euro, für Erwachsene 13 Euro.
  • Das Dokumentarfilmer-Paar Gustav Hofer und Luca Ragazzi befasst sich in den eigenen Filmen mit der Heimat Italien und Homosexualität. Das neue Werk "Dicktatorship" beleuchtet vorherrschende Männlichkeitssbilder. Der Film läuft um 18.15 Uhr im Werkstattkino, der Eintritt kostet bis zu fünf Euro fünfzig.
© SZ vom 31.01.2020/amm
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