Seit 2014 laufen Menschen weltweit für die, die genau das nicht mehr können: laufen. Zehn Jahre nachdem der zweifache Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner und Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz die gemeinnützige Wings-for-Life-Stiftung gegründet hatten, deren Ziel ist, eine Heilung für Rückenmarksverletzungen und Querschnittlähmungen zu finden, entstand die Idee eines Spendenlaufes. 2025 machten mehr als 310 000 Läufer und Rollstuhlfahrer in 170 Ländern mit. Schnellste Frau dabei: die Düsseldorferin Esther Pfeiffer. Mit ihrem Mann Hendrik geht sie auch am Sonntag um 13 Uhr im Olympiapark wieder an den Start. Die beiden werden so lange laufen, bis sie vom sogenannten Catcher Car eingeholt werden. Die ersten acht Kilometer geht es erstmal durch den Olympiapark, dann Richtung Nord-Osten über Moosach und Ludwigsfeld raus aus der Stadt.
Verpflegung beim Laufen„Ich glaube, dass der Effekt der Nutrition höher ist als der Effekt der Schuhe“
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Esther und Hendrik Pfeiffer gehören zu den Stars der Läufer-Szene, beim „Wings for Life World Run“ trainieren sie auch Verpflegungsstrategien. Über das perfekte Marathon-Alter und die große Gefahr von Carbon-Schuhen.
Interview von Thomas Becker
