Streit um Oktoberfest-MonopolDer Mythos der Münchner Brauereien gerät ins Wanken

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Mit ihren geschmückten Festkutschen ziehen die Wiesnwirte 1998 auf der Theresienwiese ein – auch heute sind es noch dieselben Brauereien, die diese Tradition pflegen.
Mit ihren geschmückten Festkutschen ziehen die Wiesnwirte 1998 auf der Theresienwiese ein – auch heute sind es noch dieselben Brauereien, die diese Tradition pflegen. dpa

Seit Generationen beherrschen dieselben Biermarken das Bild vom Oktoberfest. Was das tatsächlich mit Tradition zu tun hat, wer am Monopol kratzt – und wer davon profitieren könnte.

Von Astrid Becker

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Es gibt einen Aspekt beim Einzug der Festwirte, den die meisten Zuschauer am Straßenrand nicht richtig einordnen können. Die Kapellen spielen, die Wirte winken wie Könige, Kinder und Erwachsene jubeln – vor allem beim Anblick der Gespanne. Mächtige Gefährte sind das, gezogen von geschmückten Kaltblütern, beladen mit Bierfässern, die kein Mensch einzeln stemmen könnte, wären sie wirklich befüllt. Doch das sind sie schon lange nicht mehr.

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