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München:Wiedereröffnung: So sieht der Hugendubel am Marienplatz aus

Lange war nicht sicher, ob die Buchhandlung an den Marienplatz zurückkehren würde. Am Dienstag eröffnet die Filiale nach anderthalb Jahren wieder - und es hat sich einiges verändert.

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Quelle: Robert Haas

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Eine Rolltreppe bringt Besucher in die neuen Geschäftsräume von Hugendubel am Marienplatz. In den letzten anderthalb Jahren war nicht klar, ob die Buchhandlung an ihrem alten Platz bleiben kann. Nachdem der Mietvertrag ausgelaufen war, interessierte sich auch die Telekom für das Haus in bester Lage. Veraltete Haustechnik und mangelnder Brandschutz machten zusätzlich eine umfangreiche Renovierung notwendig.

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Dass Hugendubel seinen Platz verlieren sollte, empörte die Münchner. Über 10 000 Menschen unteschrieben eine Petition für den Erhalt des Hugendubels am Marienplatz. Sie hatten Erfolg, jetzt ist Hugendubel ein Untermieter der Telekom. Die Filiale hat nur noch zwei Stockwerke und wurde komplett renoviert. In den Stockwerken über Hugendubel befindet sich der Presseclub München und ein Hotel, im Erdgeschoss hat die Telekom ihren Shop. Die Sitzbänke aus rotem Kunstleder sind Vergangenheit, in Büchern lesen dürfen die Kunden aber nach wie vor. Jetzt laden Sessel in der Leseecke dazu ein.

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Der Eingang des neuen Hugendubels liegt nicht mehr direkt am Marienplatz, sondern um die Ecke, gegenüber vom Alten Peter. Wer in den ersten Stock fährt, erkennt die ehemals dunklen und verwinkelten Räume nicht wieder. Anstelle des grauen Teppichbodens liegt in beiden Stockwerken ein heller Holzboden; auch die Büchertische sind aus Holz. Große Panoramafenster sorgen für Tageslicht und einen guten Blick auf den Marienplatz.

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In der Kinderecke im ersten Stock gibt es nicht nur Bücher, sondern auch Kuscheltiere und kleine Spielsachen. Fachliteratur und Schulbücher findet sich am Marienplatz aus Platzgründen nicht mehr, dafür aber nach wie vor in der großen Filiale am Stachus. Neben einem großen, nach Altersstufen aufgeteilten Kinderbereich sind hier auch die Bereiche Roman und Fantasy angesiedelt. In der Nähe der Kassen gibt es kleine Geschenkideen.

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Im zweiten Stockwerk stehen nicht nur Reise- und Kochliteratur, sondern auch eine Kaffeebar. Hier gibt es Cappuccino, Limonade und eine gemütliche Sitzecke. Das neue Konzept: Die Kunden sollen sich wohlfühlen und gerne auch länger im Laden bleiben. Hugendubel möchte am Marienplatz nicht nur gemütlicher sondern auch moderner werden. Dafür hängen an den Wänden Bildschirme, die die früheren Plakate mit Buchtipps ersetzen.

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Hugendubel hat nun nur noch 1200 statt 3600 Quadratmeter Fläche. Trotzdem gibt es zu allen klassischen Themen eine große Bücherauswahl. Was im Laden trotzdem nicht zu finden ist, können die Mitarbeiter in einer der anderen Filialen bestellen. Allein im nächsten Umkreis zum Marienplatz gibt es drei weitere Filialen.

© SZ.de/jana

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