Am Kühlschrank hängt eine Getränkeliste zum Ankreuzen, der Putzplan klebt am Büfett, die Kaffeemaschine brummt, und auch sonst liegt zwischen gemütlichen Sofas und einem rustikalen Holztisch reichlich WG-Atmosphäre in der Luft. Und doch ist dieser heimelige Raum mit der breiten Fensterfront zur nicht eben heimeligen Görzer Straße in Ramersdorf weit mehr als nur die gemeinschaftliche Stube einer x-beliebigen Wohngemeinschaft. Ein erster Fingerzeig darauf ist der Zeitungsständer, in dem gleich ein Dutzend Exemplare eines Magazins stecken mit dem Titel: „Keine Profite mit der Miete!“
ImmobilienEine WG, die ihr Haus selbst gebaut hat
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Um dem Münchner Mietirrsinn zu entkommen, hat eine Gemeinschaft ihr eigenes Zuhause geplant und finanziert. Jetzt lebt sie auf drei Stockwerken und zahlt 11,50 Euro pro Quadratmeter. Wie ihr das gelungen ist.
Von Patrik Stäbler
