Wertstoffhof LangwiedBei diesem Mann landet alles, was die Leute nicht mehr haben wollen

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Florian Hörmann arbeitet seit etwa einem Jahr beim AWM, dem Abfallwirtschaftsbetrieb München.
Florian Hörmann arbeitet seit etwa einem Jahr beim AWM, dem Abfallwirtschaftsbetrieb München. Johannes Simon

Zehn-Stunden-Tage auch am Wochenende gehören für Florian Hörmann zum Arbeitsalltag auf dem Wertstoffhof. Warum er seinen Job zwischen Bauschutt und Elektroschrott trotzdem so gerne macht.

Von Lena Bammert

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Wenn es regnet, hat der Wertstoffhof in Langwied zwei entscheidende Vorteile: Dächer, zumindest an den Seiten. „Bei allen anderen wird man immer nass“, sagt Florian Hörmann. Der 45-Jährige ist seit knapp einem Jahr beim AWM, dem Abfallwirtschaftsbetrieb München, angestellt - vier Tage die Woche, jeweils zehn Stunden lang, bei Wind und Wetter, auch am Wochenende. Hörmann ist das egal. „Jeder Tag ist schön“, sagt er. Auch heute? An einem Mittwoch Anfang Juni? Wenn es durchregnet, der Himmel dunkel und ohnehin alles ungemütlich ist? Auch dann, meint Hörmann und schaut auf die 7000 Quadratmeter, die sich vor ihm ausbreiten: Bauschutt, Styropor, Holz, Gasbeton. Lauter Container, alle bereit für ganz viel Müll.

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