Berg am Laim:Hochhaus im Werksviertel: 50 000 Liter Wasser ausgelaufen

Lesezeit: 1 min

Berg am Laim: In dem Hochhaus in der Atelierstraße hat eine kaputte Wasserleitung enormen Schaden angerichtet.

In dem Hochhaus in der Atelierstraße hat eine kaputte Wasserleitung enormen Schaden angerichtet.

(Foto: Stephan Rumpf)

Weil sich ein kleines Verbindungsteil an einer Wasserleitung im achten Stock gelöst hat, ist ein millionenschwerer Schaden entstanden. In dem Hochhaus fiel der Strom aus, die Kletterhalle musste gesperrt werden.

In einem Hochhaus im Werksviertel ist am Sonntag durch eine kaputte Wasserleitung ein enormer Schaden in Millionenhöhe angerichtet worden. Wie die Münchner Feuerwehr berichtete, hatte sich in einem Technikraum im achten Stock ein Verbindungsstück, eine Muffe, an der Leitung gelöst, etwa 50 000 Liter Wasser liefen aus. In einem Raum sei das Wasser bis zu 1,20 Meter hoch gestanden. Um überhaupt Zugang zu dem Raum zu bekommen, musste die Feuerwehr mit einem Trennschleifer eine Öffnung schaffen. Wegen der Wassermassen sei sicherheitshalber auch die Statik des Gebäudes geprüft worden, teilte ein Sprecher mit, es bestehe aber keine Einsturzgefahr.

In dem Hochhaus fiel teilweise der Strom aus. Vorsorglich wurde der Betrieb in der Kletterhalle "Heavens Gate" eingestellt. Die Halle ist erst vor gut einem Monat nach langer Rundumerneuerung wieder eröffnet worden. In dem Hochhaus darüber wird derzeit ein Luxushotel fertiggestellt - eigentlich befinden sich die Arbeiten schon kurz vorm Abschluss. In dem 24-stöckigen Hotelturm soll es 234 Studios und Apartments geben. Ob nun auch dort Räume betroffen sind, konnte die Feuerwehr zunächst nicht sagen. Der Wasserschaden im achten Stock sei in einem Technikraum passiert, die Schäden reichen bis in den Keller des Gebäudes.

Der Einsatz dauerte sechs Stunden. Insgesamt seien 36 Feuerwehrkräfte vor Ort gewesen, die mit zwei Tauchpumpen und sechs Wassersaugern das Wasser aus dem Gebäude pumpten. Der Sachschaden liege im sechsstelligen Bereich, unklar ist, wie lange die Reparaturarbeiten dauern werden.

Zur SZ-Startseite
Auf der Friedrichstraße Ecke Taubenstrasse wächst in einem Blumenkübel ganz unbehelligt von den Passanten und scheinbar

SZ PlusDrogendelikte vor Gericht
:München, die Stadt der Kiffer

Kokain nehmen eher hippe Leute, Heroin ist als Elendsdroge fast aus der Stadt verschwunden. Und Cannabis? Ist dem Münchner Amtsgericht zufolge "die Droge Nummer eins". Gekifft wird offenbar in rauen Mengen - und in allen Bevölkerungsschichten.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB