Grundsteinlegung im Werksviertel:Noch mehr Platz für junge Gründer

Grundsteinlegung im Werksviertel: Simulationen des Neubau-Projekts Werk 1.4 im Werksviertel. Es soll zu einem Zentrum für Start-Ups und andere neu gegründete Unternehmen werden.

Simulationen des Neubau-Projekts Werk 1.4 im Werksviertel. Es soll zu einem Zentrum für Start-Ups und andere neu gegründete Unternehmen werden.

(Foto: Otec GmbH/oh)

Im neuen Werk 1.4 sollen Start-ups, die sich auf Digitalisierung fokussieren, ansässig werden. Fertig sein soll das neue Areal 2023.

Von Linus Freymark

Am Donnerstagmittag ist im Werksviertel der Grundstein für das neue Werk 1.4 gelegt worden. Gemeinsam mit dem seit 2012 existierenden Werk 1 soll die Erweiterung dazu beitragen, Start-ups aus aller Welt eine attraktive Arbeitsatmosphäre zu bieten und so den Standort München im Wettbewerb internationaler Wirtschaftszentren um Tech-Konzerne weiter voranzubringen. Denn im Werksviertel sollen sich vor allem Unternehmen ansiedeln, die den Fokus auf die Digitalisierung legen.

Im bereits bestehenden Werk 1 scheint die Absicht, internationale Start-ups langfristig an die Landeshauptstadt zu binden, aufzugehen. "82 Prozent der Werk-1-Start-ups sind heute noch immer in München aktiv", sagt Geschäftsführer Florian Mann. Die Büroräume im Werksviertel werden staatlich gefördert, deshalb legt man das Hauptaugenmerk vor allem auf junge Gründer, die mit verschiedenen Förder- und Mentoringprogrammen bei der Realisierung ihrer Geschäftsidee vom Freistaat unterstützt werden.

Bislang sind 40 Firmen im Werk 1 angesiedelt, durch die Erweiterung sollen Büroflächen sowie Wohnungen für die Geschäftsleute geschaffen werden, um ihnen lange Arbeitswege zu ersparen. Die Ziele dabei sind hoch, erklärt Mann: "Wir versprechen uns vom Werk 1.4 einen Meilenstein der Innovationskraft." Fertiggestellt werden soll das neue Areal 2023.

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