Advent 2025Die schönsten Münchner Weihnachtsmärkte

Lesezeit: 8 Min.

Der Münchner Christkindlmarkt am Marienplatz öffnet am 24. November. Die leuchtenden Schäfflertänzer am Eingangsportal geben den Blick frei auf die Frauentürme.
Der Münchner Christkindlmarkt am Marienplatz öffnet am 24. November. Die leuchtenden Schäfflertänzer am Eingangsportal geben den Blick frei auf die Frauentürme. (Foto: Imago/Wolfgang Maria Weber)

Bummeln mit Botschaft, Party am Viktualienmarkt, Ritter am Wittelsbacherplatz: Mit Beginn der Adventszeit öffnen die Christkindlmärkte. Eine Auswahl der schönsten in München.

Von Ariane Witzig

Marienplatz: Der Größte

Er ist der Hingucker, der mit 3400 LED-Lichtern geschmückte Christbaum am Marienplatz. Dieses Jahr prangt dort eine eindrucksvolle, 25 Meter hoche Fichte, eine Spende der Tiroler Gemeinde Ellmau. Die Stände davor sind aufgebaut und warten auf die Gäste, die auf dem Traditionsmarkt mit Wurzeln im 14. Jahrhundert wieder fündig werden können bei Christbaumschmuck, Spielzeug, Kunsthandwerk und weihnachtlichen Leckereien.

Auch der große Kripperlmarkt ist hier zu Hause, nur wenige Schritte entfernt vom Alten Peter. Nach jahrhundertelanger Tradition stellen hier die Händler ihr Krippen-Handwerk zur Schau.

Ein Bummel über den größten aller Münchner Weihnachtsmärkte lohnt allemal, stimmungsvoll begleitet von adventlicher Musik live vom Rathausbalkon und Singen unterm Christbaum.

Gruseliger, aber völlig harmloser Höhepunkt ist der traditionelle Krampuslauf. 300 Krampusse aus 25 Gruppen wollen am 14. Dezember wieder die Besucher in den Marktgassen und der Fußgängerzone erschrecken. Zum Weihnachtsmarkt am Marienplatz gehört auch das „Sternenplatzl“ am Rindermarkt. Mit seiner charakteristischen zwölf Meter hohen Pyramide, die an die wesentlich kleineren, hölzernen Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge erinnert, ist der kleine Markt nicht nur ein Hingucker – Gäste bekommen hier auch eine ausgezeichnete Feuerzangenbowle.

  • Mo., 24. November, bis Mi., 24. Dezember
  • Mo.–Sa., 10–21 Uhr
  • So., 10–20 Uhr
  • Heiligabend 10–14 Uhr
  • christkindlmarkt-muenchen.de

Sendlinger Tor: Der Kleine

Das Sendlinger Tor lädt nun auch wieder zum kurzen Bummeln ein, denn der Weihnachtsmarkt dort gehört zu den kleinsten in München.
Das Sendlinger Tor lädt nun auch wieder zum kurzen Bummeln ein, denn der Weihnachtsmarkt dort gehört zu den kleinsten in München. (Foto: Florian Peljak)

In den Anlagen vor dem Sendlinger Tor soll bereits 1886 ein sogenannter Christmarkt stattgefunden haben. Mehr als hundert Jahre später wurde wieder mit einem kleinen und feinen Christkindlmarkt an diese Tradition angeknüpft. Das Sendlinger Tor, eines der verbliebenen drei Stadttore der einstigen Münchner Stadtbefestigung, lädt nun auch wieder zum kurzen Bummeln ein, denn der Weihnachtsmarkt dort gehört zu den kleinsten in München. Kaufen kann man handgefertigte Waren, von Keramik aus Lettland über Holzarbeiten aus Olivenholz bis zu Silberschmuck und Duftkerzen.

Viktualienmarkt: Der Turbulente

In der Vorweihnachtszeit ergänzen die Händler am Viktualienmarkt ihr Angebot mit Punsch und Waffeln an den Obst- und Gemüseständen.
In der Vorweihnachtszeit ergänzen die Händler am Viktualienmarkt ihr Angebot mit Punsch und Waffeln an den Obst- und Gemüseständen. (Foto: Leonhard Simon/Leonhard Simon)

Der umtriebige Viktualienmarkt bekommt zur Weihnachtszeit eine zauberhaft winterliche Note: Unter dem Motto „Winterzauber“ ergänzen die Händler ihr Angebot um die extra Prise Weihnachtsstimmung mit Punsch und Waffeln an den Obst- und Gemüseständen. Parallel dazu gibt es die drei zusammenhängenden Buden des „Alpenwahn“ direkt am Wirtshaus Pschorr. Nach Feierabend können sich die Besucher hier zusammenfinden, um in eher ausgelassener Partystimmung zu Pop- und Rockklassikern in die Weihnachtszeit zu starten.

Dazu gibt es eine hauseigene Glühweinkreation und warme Speisen. Auch dieses Jahr findet hier eine Silvesterfeier mit Musik statt – ohne Voranmeldung und bis in die Morgenstunden darf hier gefeiert und getanzt werden. Also einfach dazugesellen.

  • Öffnungszeiten „Winterzauber“, Fr., 21. November, bis Mo., 5. Januar, 10-20 Uhr
  • Geschlossen an Sonn- und Feiertagen.
  • Alpenwahn, Fr., 14. November, bis Do., 1. Januar, Mo.–Fr., 16–23 Uhr, Sa. 12–23 Uhr; So. 13–21 Uhr, 24. bis 26. Dezember geschlossen, alpen-wahn.de

Kaiserhof der Residenz: Der Dörfliche

Geschützt vor kaltem Wind liegt das Weihnachtsdorf im größten Innenhof des Münchner Stadtschlosses, der Residenz.
Geschützt vor kaltem Wind liegt das Weihnachtsdorf im größten Innenhof des Münchner Stadtschlosses, der Residenz. (Foto: Catherina Hess)

Im Innenhof der Residenz, fast abgeschottet vom Trubel der Innenstadt, verbirgt sich einer der schönsten Christkindlmärkte. Hier wurde eine Art Bauerndorf nachgebaut. Die Eröffnungsfeier findet am ersten Tag um 14 Uhr statt und läutet den Markt ein, der bis kurz vor Weihnachten täglich stattfindet. An den Ständen werden Speisen und Getränke verkauft, und eine Hütte spendet ihren gesamten Erlös an das Kinderhospiz München.

Für Kinder gibt es Kasperletheater, am 5. und 6. Dezember kommt der Nikolaus und verteilt kleine Geschenke. Ein Highlight ist wieder der Märchenwald mit liebevoll gestalteten Märchenkästen und Winterlandschaften – und natürlich der beliebte sprechende Elch am Eingang. Am letzten Markttag werden die Christbäume, die dort den Markt schmücken, verschenkt: Ab 11 Uhr kann man sie gratis dort abholen.

  • Mo., 17. November, bis Mo., 22. Dezember, 31. Dezember, Silvesterparty
  • täglich 11–21 Uhr
  • So, 22. Dezember, 11–20 Uhr
  • So., 23. November geschlossen
  • dasweihnachtsdorf.de

Wittelsbacherplatz: Der Nostalgische

Schon am Eingang werden die Gäste am Wittelsbacher Platz von Wachen begrüßt,  detailgetreu gekleidet wie im Jahr 1490.
Schon am Eingang werden die Gäste am Wittelsbacher Platz von Wachen begrüßt,  detailgetreu gekleidet wie im Jahr 1490. (Foto: Robert Haas)

Wer seine Rüstungssammlung komplettieren will, wird auf dem Mittelaltermarkt am Wittelsbacherplatz ebenso fündig wie Fans von historischem Kulturprogramm. Da kommt es schon mal vor, dass ein Ritter hoch zu Ross über den Platz reitet oder Artisten Tänze aus lang vergangenen Zeiten darbieten. Schon am Eingang werden die Gäste von Wachen begrüßt, gekleidet wie im Jahr 1490.

Dieser Markt nimmt sein Thema ernst und überzeugt mit Liebe zum Detail: Die Stände bieten nicht nur ungewöhnliche Handwerkskunst an, sondern stellen auch Nachbildungen von Artefakten aus der Münchner Stadtgeschichte aus. Sogar auf den Glühwein-Kelchen, die geformt sind wie mittelalterliche Trichterhalsbecher, findet sich das Münchner Stadtsiegel von 1323. Honigmet, Felle und keltische Lieder: Der Mittelaltermarkt bietet Abwechslung im Weihnachtsmarkt-Einheitsbrei – wenn auch nicht überall.

Tollwood: Der Nachhaltige

Bummeln mit Botschaft: Das Tollwood-Winterfestival auf der Theresienwiese steht heute unter dem Motto „Jetzt erst recht“.
Bummeln mit Botschaft: Das Tollwood-Winterfestival auf der Theresienwiese steht heute unter dem Motto „Jetzt erst recht“. (Foto: Imago/Wolfgang Maria Weber)

Ein Festival mit einer täglichen Lichtshow auf den Zeltdächern, einem poetischen Ein-Mann-Zirkus, massenweise Konzerten und Clubstars auf der Silvester-Party – Tollwood ist immer etwas Besonderes. Das diesjährige Motto „Jetzt erst recht“ schließt an das Sommer-Thema „Mut und Machen“ an und sendet die Botschaft, sich trotz aller Krisen nicht unterkriegen zu lassen.

Passend zum Leitsatz finden sich auf dem Markt das „Engagement Labor“, wo sich Bürger mit aktivistischen Organisationen vernetzen können, um Wege zu finden, ihr Umfeld zu verändern. Dazu gesellt sich eine Lichtinstallation mit Friedenssymbolen auf dem Dach des Mercato-Zeltes sowie Performance-Acts und Feuerkünstler, die über den ganzen Markt verteilt zu finden sind. Einfach nur über das Gelände zu bummeln und Eindrücke zu sammeln, wäre also schon spannend genug.

Wem das aber auf Dauer zu kalt wird, geht lieber in den „Hexenkessel“. In dem Zelt werden bis zum 23. Dezember jeden Tag mindestens zwei Konzerte gespielt, die nicht nur musikalisch jeden Geschmack abdecken, sondern auch noch kostenlos sind. Daneben ist natürlich der „Markt der Ideen“ mit individuellem Kunsthandwerk obligatorisch. Als späten Höhepunkt lädt das Tollwood dann noch zur Silvester-Party. In fünf verschiedenen Areas wird getanzt, DJs aus bekannten Münchner Clubs legen auf und wechseln sich mit verschiedenen Pop- und Rock-Livebands ab.

  • Sa., 25. November, bis So., 23. Dezember
  • Theresienwiese
  • Mo.–Fr. ab 14 Uhr
  • Sa. und So., ab 11 Uhr
  • tollwood.de

Blumenstraße: Der Umgezogene

Der Kessel der Münchner Feuerzangenbowle ist allein wegen seiner Größe einen Besuch wert. Auch in diesem Winter ist die Bowle aber nicht im Innenhof des Isartors, sondern wegen Umbauarbeiten hinter der Schrannenhalle in der Blumenstraße zu finden. Hier steht nun wie gewohnt der riesige Kessel, in dem mehrere tausend Liter heißer Punsch dampfen. Ganz beim Alten bleibt auch, dass an Silvester bis in die Morgenstunden aus der Bowle ausgeschenkt wird.

  • Mo., 24. November, bis Di., 6. Januar
  • Mo. bis Fr., 15–22 Uhr
  • Sa., 12–22 Uhr
  • So., 11–21 Uhr
  • Heiligabend 11–14 Uhr
  • Do., 25. Dezember bis Di., 6. Januar 12–22Uhr
  • Silvester ab 11 Uhr mit Open End
  • muenchner-feuerzangenbowle.de

Schwabing: Der Künstlerische

Auf dem Schwabinger Weihnachtsmarkt an der Münchner Freiheit gibt es viel Kunsthandwerk.
Auf dem Schwabinger Weihnachtsmarkt an der Münchner Freiheit gibt es viel Kunsthandwerk. (Foto: Robert Haas)

Der Schwabinger Weihnachtsmarkt an der Münchner Freiheit gilt als einer der kreativsten unter den Christkindlmärkten, denn die Grenzen zwischen Kunst und Handwerk sind hier fließend. So wird Schwabings Vergangenheit als Künstlerviertel geehrt. Mehr als 80 Ausstellende bieten ihre liebevoll gestalteten Werke aus Filz, Stein, Keramik, Holz oder Metall an. Zu Beginn kommt Besuch: Der Münchner Kabarettist, Sänger und Kommunalpolitiker Roland Hefter eröffnet den Markt gemeinsam mit den Kunstschaffenden, begleitet von der Band FunCanDo. In den Tagen darauf bis Heiligabend folgt ein ausgiebiges Programm mit Lesungen und Livemusik.

  • Fr., 28. November, bis Mi., 24. Dezember
  • Münchner Freiheit
  • Mo.–Fr., 12–20.30 Uhr,
  • Sa. und So., 11–20.30 Uhr,
  • Heiligabend 11–14 Uhr
  • schwabingerweihnachtsmarkt.de

Chinesischer Turm: Der Schöne

Wenn Schnee liegt, ist es auf dem Christkindlmarkt am Chinesischen Turm besonders romantisch.
Wenn Schnee liegt, ist es auf dem Christkindlmarkt am Chinesischen Turm besonders romantisch. (Foto: Claus Schunk)

Einer der schönsten Christkindlmärkte Münchens befindet sich mitten im Englischen Garten. Um die historische Pagode, den „Chinesischen Turm“, versammeln sich zur Weihnachtszeit Holzhütten mit Handwerk und Kunst neben Ständen mit regionalem Fleisch, Gemüse und Obst, und bilden so das Herz des Weihnachtsmarktes. Austoben können sich die Gäste auf zwei Eisstockbahnen, für die Kleinsten gibt es ein Kinderkarussell, regelmäßig finden Kutschfahrten statt. Für die musikalische Untermalung sorgen die Münchner Turmbläser, und natürlich kommt auch der Nikolaus zu Besuch.

Westpark: Der Lauschige

Das „Gans am Wasser“ im Westpark ist eine kleine Oase. Im Sommer sitzt man hier nicht an langen Bierbänken, sondern an kleinen Tischen direkt am mit Lichterketten romantisch beleuchteten, mit Girlanden geschmückten Seeufer. Zur Weihnachtszeit wirft sich dieser Biergarten noch mal besonders in Schale und lockt mit Glühwein, Lesungen und Feuershows. Die Rosmarin-Pommes mit veganer Mayonnaise oder vegane Crêpes gehören zu den coolen Naschereien, und falls die Temperaturen sinken, kuschelt man sich ans Lagerfeuer oder in das gemütliche Stallzelt mit Holzboden, Teppichen, Sofas und Heizung. Neben einem Kinderprogramm wird hier auch Livemusik gespielt.

  • Fr., 28. November, bis Do., 1. Januar
  • Mo.–Sa., 10–21 Uhr
  • So., 10–18 Uhr
  • Heiligabend geschlossen
  • Ab Do., 25. Dezember: 10–18 Uhr
  • gansamwasser.de/winterzauber

Alte Utting: Der Coole

Der ausrangierte Ausflugsdampfer „Alte Utting“ bietet in der Vorweihnachtszeit Geschenkstände und Glühwein bei Musik an.
Der ausrangierte Ausflugsdampfer „Alte Utting“ bietet in der Vorweihnachtszeit Geschenkstände und Glühwein bei Musik an. (Foto: Robert Haas)

Weihnachten auf einem alten Dampfschiff der bayerischen Seenflotte, obendrauf noch ein Schuss Nomadenkultur mit Jurte – diesen Mix bietet der Weihnachtsmarkt auf der Alten Utting, dem zur Bar umfunktionierten Schiff in Sendling. Für die „Sternenflotte“ wird’s mit viel Extra-Beleuchtung und diversen Feuerstellen gemütlich. An den ausgewählten Ständen lassen sich Geschenke um einiges angenehmer finden als in der vollen Innenstadt. Märchenerzählungen, Kasperltheater und ein Kulturprogramm mit Quiz Nights sorgen für ein ausgewogenes Programm. Eine Eisstockbahn am Steg kann reserviert oder spontan vor Ort genutzt werden. Musikalische Acts gibt es täglich mit Live-Konzerten und DJ-Sets.

  • Lagerhausstraße 15, Do., 27. November, bis Di., 23. Dezember
  • Bis zum 14. Dezember nur Do., bis So., danach täglich
  • Di. und Mi., 16–0 Uhr
  • Do., 16–1 Uhr
  • Fr., 16–2 Uhr
  • Sa., 14–2 Uhr
  • So., 11–22 Uhr
  • alte-utting.de

Bahnwärter Thiel: Der Alternative

Hier gibt es auch nachts viel zu erleben: das Winterfestival „Mondscheinexpress“ am Bahnwärter Thiel.
Hier gibt es auch nachts viel zu erleben: das Winterfestival „Mondscheinexpress“ am Bahnwärter Thiel. (Foto: Catherina Hess)

Im „Mondscheinexpress“, dem Christkindlmarkt am Bahnwärter Thiel, gibt es auch in den Abendstunden viel zu erleben. Neben den Weihnachtsständen verkaufen Künstler, die ihre Ateliers auf dem Gelände haben, ihre Arbeiten. Hier gibt es handgefertigten Schmuck, Kleidung aus Hanf, Makramé und Honig von Bienen, die auf den Dächern des alten Güterbahnhofs zu Hause sind. Wer einen Einblick in die Arbeit der Kunstschaffenden bekommen möchte, kann sogar einen Blick in die extra zur Weihnachtszeit geöffneten Ateliers erhaschen. Der Glühwein ist natürlich bio, und das Programm aus Livemusik, Poetry-Slams und Clubnächten lädt zum Zuhören und Tanzen ein.

Olympiapark: Der Märchenhafte

Neben den Ständen ist beim Märchenbazar viel Programm geboten: Verschiedene Shows lassen Jahrmarkt-Nostalgie aufkommen.
Neben den Ständen ist beim Märchenbazar viel Programm geboten: Verschiedene Shows lassen Jahrmarkt-Nostalgie aufkommen. (Foto: oH)

Der „Märchenbazar“-Markt im Olympiapark erinnert an die Schausteller-Welt vergangener Zeiten. Jahrmarktbuden, Zirkuszelte und Filmkulissen, von den Machern des Marktes über die Zeit zusammengetragen, sind für die Adventszeit aufgebaut und weihnachtlich geschmückt. Neben Ständen ist viel Programm geboten: Feuershows und Seilakrobatik, Poesie-Workshops, Lesungen und auch eine Kostümbox gibt es, an der sich verkleidet und die Kostümierung fotografisch festgehalten werden kann.

  • Do., 27. November, bis So., 28. Dezember
  • Mo.–Mi., 14–22 Uhr
  • Do.–Fr., 14–23 Uhr
  • Sa., 12–23 Uhr
  • So., 11–21 Uhr
  • Heiligabend geschlossen
  • maerchenbazar.de

Glockenbachviertel: Der Queere

Travestieshows und spontane Auftritte mancher Stars sind die Markenzeichen des „Pink Christmas“ am Stephansplatz im Glockenbachviertel.
Travestieshows und spontane Auftritte mancher Stars sind die Markenzeichen des „Pink Christmas“ am Stephansplatz im Glockenbachviertel. (Foto: Imago/Michael Nguyen)

Auf dem kleinen Stephansplatz neben dem Alten Südlichen Friedhof im Glockenbachviertel bringt sich Münchens queere Community schon seit fast 20 Jahren mit Anwohnenden und gelegentlich auch prominenten Gästen in Adventsstimmung. In Rosa-Lila-Tönen angeleuchtet, hat der Pink-Christmas-Markt seine ganz eigene Stimmung. Ein Highlight auf der Bühne ist der Show-Sonntag mit Travestiestar Gene Pascale um 19 Uhr, aber auch an jedem anderen Tag der Woche tritt DJ James Munich mit Weihnachtsmusik auf. Wer sich extravagant warm trinken will, kann statt auf den üblichen Glühwein auf heißen Caipirinha und die Prosecco-Bar zurückgreifen.

  • Mo., 24. November, bis Mo., 22. Dezember
  • Mo.–Fr., 16–22 Uhr
  • Sa. und So., 14–22 Uhr
  • pink-christmas.de

Haidhausen: Der Beschauliche

Der Glühweinstand am Haidhauser Weihnachtsmarkt ist ein beliebter Treff nach Feierabend – da kann es schon mal eng zugehen.
Der Glühweinstand am Haidhauser Weihnachtsmarkt ist ein beliebter Treff nach Feierabend – da kann es schon mal eng zugehen. (Foto: Catherina Hess)

Er ist der vielleicht beschaulichste Weihnachtsmarkt der Stadt, und das seit mehr als 40 Jahren. Wenn die Holzhäuschen adrett in zwei Kreisen um den Brunnen angeordnet sind und sich mit den Menschen aus dem Viertel füllen, dann entsteht auf dem Weißenburger Platz eine wunderbar entspannte Atmosphäre. Zu der Speckhütt’n, an der zu geräuchertem Speck und Käse auf dem Holzbrett Rotwein aus Südtirol serviert wird, gesellt sich der kleine Bierstand, der sein selbst gebrautes „Christmator-Bier“ ausschenkt. Dazu gibt es ein Kinderkarussell, eine Krippenhütte und Stände mit unterschiedlichen Handarbeiten, die zum Stöbern verführen.

Werksviertel: Der Sportive

Das Werksviertel Mitte am Ostbahnhof in München verwandelt sich auch dieses Jahr wieder in eine winterliche Marktlandschaft. Zum vielfältigen Live-Programm können sich die Gäste hier auf der Eisbahn am Knödelplatz und beim Eisstockschießen im „Container Collective“ verausgaben. Und was nach einem Schlittschuhlauf auf gar keinen Fall fehlen darf, ist etwas Leckeres zu essen. Deshalb findet sich natürlich auch auf diesem Markt eine große Auswahl an verschiedenen Speisen und warmen Getränken.

Giesing: Der Urige

Gemütlicher Treff mitten in Untergiesing: Im urigen Hexenhaus  „Ganswoanders“ an der Pilgersheimerstraße gibt es Heißgetränke und Livemusik.
Gemütlicher Treff mitten in Untergiesing: Im urigen Hexenhaus  „Ganswoanders“ an der Pilgersheimerstraße gibt es Heißgetränke und Livemusik. (Foto: Robert Haas)

Das urige Hexenhaus in der kleinen Dorfszenerie des Cafés Gans Woanders in Untergiesing hebt sich vor allem durch die andersartige Architektur von seiner Umgebung ab. Nicht nur gibt es hier leckere Pizzen, sondern zur Weihnachtszeit auch einen Markt mit Punsch und Feuerzangenbowle. Zwischen den kleinen hölzernen und etwas windschiefen Buden und Zelten, die das auffällige Hexenhaus im Hinterhof des Cafés umgeben, finden Livemusik, Feuershows und Workshops für die ganze Familie statt. Und wer noch kein Geschenk für die Liebsten hat, wird auf dem abwechslungsreichen Handwerksmarkt mit regionalen Händlern bestimmt fündig.

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version hieß es irrtümlich, der  diesjährige Christbaum am Marienplatz sei eine Küstentanne. Es handelt sich aber um eine Fichte.

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