Es war zu Beginn der Adventszeit vor wenigen Jahren, da hatte die Post im Stadtviertel, in dem der Ehemann und Vater lebt, jählings zu, und zwar für immer. Da standen die Leute nun mit ihren Päckchen und Briefen, ein Aushang wies sie darauf hin, dass die bewährten Serviceleistungen der Post an anderer Stelle der Stadt noch zu finden seien, dies allerdings eher nicht im fußläufigen Bereich. „Die Post für Deutschland“ (Eigenwerbung) ist ja eine jener Institutionen, die gegenüber dem Kunden die Haltung an den Tag legt: Was fragst du da, Wicht, was wir für dich tun können? Frage lieber, was du für uns tun kannst.
WeihnachtspostO du unselige Paketwarteschlange
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Wartende Postkunden: Nicht immer führt der Gang zur Geschäftsstelle auch zum gewünschten Ergebnis (Symbolfoto).
Christian Charisius/dpaWer vor Weihnachten ein Paket aufgeben will, braucht Nerven aus Stahl. Über das Leid der Wartenden – und unerwarteten Spaß.
Glosse von Joachim Käppner
