Michael Martin ist Naturfotograf, Vortragsreferent, Abenteurer und Diplom-Geograf. Seit 40 Jahren bereist er die Wüsten der Erde, war in Arktis und Antarktis und erreichte Nord- und Südpol. Im Jahr 2017 begann er mit den weltweiten Reisen für sein bislang größtes Projekt Terra.
Unter diesem Titel zeichnet er am 15. März in seiner Multivisions-Show mit Bildern von Landschaften und Naturphänomenen sowie Fotografien von Menschen unterschiedlichster Kulturen ein faszinierendes Porträt der Erde. Beginn ist um 17 Uhr in der Alten Kongresshalle am Bavariapark 14.

Ebenfalls an diesem Sonntag berichtet Martin um 14 Uhr in seiner Multivisionsshow Auf zwei Rädern um die Welt von den Abenteuern, die er in vier Jahrzehnten auf seinen Motorradreisen erlebte (Tickets unter www.michael-martin.de).
Wann ist ein Mann ein Mann? Das fragte sich Herbert Grönemeyer in seinem legendären Rocksong. Seinerzeit entstanden vor dem Hintergrund der in den Achtzigerjahren intensiver geführten Diskussion über Männer- und Frauenrollen, über „Chauvis“ und „Machos“ einerseits beziehungsweise „Softies“ und „neue Männer“ andererseits. Ein Thema, das aktueller denn je ist, wie zwei Veranstaltungen in der Reihe „Männerpalaver“ um 19 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie in der Herzog-Wilhelm-Straße 24 belegen: Am 2. März geht es unter dem Titel Männer im Wandel um Männer und Beziehungen. Was bedeutet es heute, als Mann in einer Beziehung zu sein? Und ist die Langzeitbeziehung überhaupt noch ein Ideal oder längst überkommen und einengend?
Am 9. März geht es dann weiter in Richtung Zukunft: Wie sieht Männlichkeit in 25 Jahren aus? Ist der Zukunftsmann ein Auslaufmodell? Was, wenn Geschlecht fluider wird, Rollen sich weiter auflösen und der Begriff „Männlichkeit“ irgendwann überflüssig erscheint? Gemeinsam richten die Teilnehmer den Blick nach vorn – gesellschaftlich, politisch, persönlich. Beide Gespräche, die in Kooperation mit dem Münchner Informationszentrum für Männer, dem Schwulen Kommunikations- und Kulturzentrum München und der Evangelischen Familienbildungsstätte Elly-Heuss-Knapp veranstaltet werden, sind allein für Männer ausgewiesen.

In einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema „Wissenschaft und Kunst“ zeigen die Bayerische Akademie der Schönen Künste und die Bayerische Akademie der Wissenschaften am 17. März den Film Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes von Edgar Reitz. Das Historiendrama untersucht in einem ebenso klugen wie gewitzten Schlagabtausch zwischen Gelehrten und Künstlern das Verhältnis von Kunst und Realität und zeigt dabei die unzähligen Facetten des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz.
Entsprechend lebhaft verspricht die Diskussion zu werden, zu der Philip Gröning, Direktor der Abteilung Film- und Medienkunst an der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, im Anschluss lädt: Beteiligt sind Horst Bredekamp, Kunsthistoriker und Bildwissenschaftler; Gert Heidenreich, der Drehbuchautor des Films; Kärin Nickelsen, Lehrstuhlinhaberin für Wissenschaftsgeschichte an der LMU, sowie der Filmemacher Edgar Reitz mit seinem Hauptdarsteller Edgar Selge. Der Eintritt ist frei. Eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn werden am Haupteingang der Residenz, Max-Joseph-Platz 3, die Platzkarten für die Bayerische Akademie der Schönen Künste vergeben.

Hinter die Kulissen des Theaters zu blicken ermöglicht das Werk A.T. Schaefers, der seit den frühen Neunzigerjahren mehr als 140 Opern-, Schauspiel- und Tanzproduktionen an bedeutenden Bühnen im In- und Ausland fotografisch begleitet hat. Flankierend zur Vorlass-Übergabe seines theaterfotografischen Gesamtwerks an das Deutsche Theatermuseum moderiert Thomas Koch, Kommunikationsdirektor an der Staatsoper Stuttgart, am 27. Februar um 16 Uhr in den Hofgartenarkaden ein Gespräch mit Schaefer und seinen Weggefährten Juliane Votteler und Sergio Morabito. Die Veranstaltung Der andere Blick – Theaterfotografie von A.T. Schaefer gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung „Making Theatre. Wie Theater entsteht“ des Deutschen Theatermuseums in Kooperation mit dem Residenztheater, die bis 23. Mai verlängert wurde (Eintritt frei).

