„Radikal jung“ am Münchner Volkstheater„Das Festival gehört zu diesem Theater“

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Als junges Paar Noah und Yasmin haben Jonas Dassler und Aysima Ergün in „Die Allerletzten“ das Publikum für sich gewonnen.
Als junges Paar Noah und Yasmin haben Jonas Dassler und Aysima Ergün in „Die Allerletzten“ das Publikum für sich gewonnen. Ute Langkafel

Zehn Tage „Radikal jung“: Das Münchner Volkstheater zeigte mit seinem Festival zum 20. Mal, was junge Regieführende interessiert. Und das ist hauptsächlich Gesellschaftspolitisches.

Von Yvonne Poppek und Egbert Tholl

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Es geht tatsächlich: Die Letzten werden die Ersten sein. Wobei das Münchner Volkstheater noch eins drauflegt. Dort sind es „Die Allerletzten“, die nach zehn Tagen „Radikal jung“ ganz vorne liegen. Die kleine, hervorragende Inszenierung von Marco Damghani mit Aysima Ergün und Jonas Dassler gewinnt den Publikumspreis. Das ist eine schöne Entscheidung, eine für ganz pures Theater: für zwei in jedem Moment überzeugende Schauspielende, ein auf ein paar Lichterketten und Lautsprecherboxen beschränktes Bühnenbild und einen guten Text, in dem wirklich etwas verhandelt wird. Im Kern geht es darum, wie ein Paar sich in einem rechtsnationalen Umfeld behaupten, den demokratischen Raum verteidigen will und sich in diesem Kampf verliert.

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