Premiere im Münchner VolkstheaterDie Quandts und ihre Rolle in der NS-Zeit

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Alles unter einem Dach: Im Volkstheater wird die griechische Tragödie „Elektra“ mit der Geschichte der Familie Quandt verbunden.
Alles unter einem Dach: Im Volkstheater wird die griechische Tragödie „Elektra“ mit der Geschichte der Familie Quandt verbunden. Gabriela Neeb

Weißt du, was deine Familie zur Nazizeit getan hat? „Elektra“ im Münchner Volkstheater beschäftigt sich mit der Familie Quandt und ihrem dunklen Erbe – mit zu viel PS unter der Haube.

Kritik von Yvonne Poppek

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Der Titel verspricht Großes: „Elektra – 750 PS Vergangenheitsbewältigung“ lautet er. Im Münchner Volkstheater haben sich Sofie Boiten und Lorenz Nolting die Rachetragödie von Sophokles vorgenommen und sie mit der Familiengeschichte der Quandts verbunden. PS-stark wie die Autos von BMW, deren Großaktionäre die Quandts sind, soll hier also Geschichte aufgearbeitet werden, vornehmlich die Rolle der Unternehmerfamilie in der NS-Zeit. Am Ende des mehr als zweistündigen Abends hat man allerdings mehr als nur Zweifel, ob es unbedingt 750 PS sein mussten.

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