NahverkehrWas passieren müsste, damit die Bahn die Kurve kriegt

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Hier geht was: In den Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke wird viel Geld investiert. Doch auch in der Fläche gibt es Verbesserungsbedarf.
Hier geht was: In den Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke wird viel Geld investiert. Doch auch in der Fläche gibt es Verbesserungsbedarf. Robert Haas

Mehr Trassen, mehr Züge, bessere Anbindungen: Politiker aus Oberbayern haben aufgeschrieben, was nötig wäre, damit München bis 2050 vom Auto wegkommt. Die aktuelle Situation des Schienennetzes bezeichnen sie als „erbärmlich“ und warnen vor einem „Horrorszenario“.

Von Martin Mühlfenzl

Es ist ein Hilfeschrei aus dem Münchner Umland, der sowohl in München als auch in Berlin Nachhall finden dürfte. Mit einem überarbeiteten Positionspapier haben die Landräte aller 15 Landkreise im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) sowie die Oberbürgermeister von Landshut, Rosenheim und Erding den Zustand der Infrastruktur in Südbayern kritisiert. Die Kommunalpolitiker bescheinigen dem Schienennetz der S-Bahn und im Regionalverkehr im Bahnknoten München einen „erbärmlichen und überlasteten Zustand“ – und warnen vor einem „Horrorszenario“, bei dem ganze Streckenabschnitte aufgrund der Mängel im System langfristig stillgelegt werden könnten.

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