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Verkehr in München:Drei Pop-up-Spuren werden in reguläre Radwege umgewandelt

"PoP-Up" Radwege in der Münchner Innenstadt, 2020

Die neuen Radwege werden sich nur in Details von den gelb markierten Pop-up-BikeLanes aus dem Jahr 2020 unterscheiden.

(Foto: Robert Haas)

An diesem Montag beginnt das Baureferat mit den Arbeiten. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Behinderungen einstellen.

Von Andreas Schubert

Dort, wo vergangenes Jahr die sogenannten Pop-up-Radwege waren, werden nun weiß markierte Dauerprovisorien eingerichtet. Dies hatte die grün-rote Stadtratsmehrheit im März gegen die Stimmen von CSU und FDP beschlossen. An diesem Montag beginnt das Baureferat nun mit den Arbeiten. Im Vorfeld wird in drei Bauabschnitten der Fahrbahnbelag der Theresienstraße saniert. Bis 28. April ist sie in den ersten zwei Bauabschnitten abschnittsweise zwischen Luisen- und Schleißheimer Straße für Autos gesperrt. Vom 3. bis 10. Mai ist die Theresienstraße im dritten Bauabschnitt jeweils werktags von 20 bis 5.30 Uhr zwischen Arcis- und Luisenstraße für den Autoverkehr gesperrt, tagsüber verbleibt eine Fahrspur neben der Baustelle. Im Mai folgen die Markierungsarbeiten, wodurch es zeitweise zu Einschränkungen für den Autoverkehr kommen kann.

Die Elisenstraße wird wegen der Arbeiten zwischen Lenbachplatz und Dachauer Straße bis zum 24. April nachts zwischen 20 und 6 Uhr gesperrt. Die Durchfahrt von der Sophienstraße auf den Lenbachplatz ist zeitweise nicht möglich. Tagsüber steht den Autos mindestens eine Fahrspur je Fahrtrichtung zur Verfügung. Von 26. April bis Ende Mai erfolgt dann die Markierung.

Die Markierungsarbeiten in der Rosenheimer Straße werden etwa drei Wochen dauern. Dem Autoverkehr steht je eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung. Das Abbiegen an den Kreuzungen mit der Metzstraße, Pariser Straße, Bazeilles- und Orleansstraße ist nur eingeschränkt möglich.

Die weiß markierten Radwege kosten inklusive der Arbeiten zur Straßenausbesserung 600 000 Euro. Sie werden sich nur in Details von den zwischen Juni und Oktober 2020 gelb markierten Pop-up-BikeLanes unterscheiden. Sie bleiben so lange, bis an ihrer Stelle endgültige bauliche Radwege entstehen.

© SZ vom 19.04.2021/mmo, van
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