Rufbusse:"Isartiger" für Hellabrunn

Politiker in Giesing und Harlaching wollen Rufbus-System reaktivieren. Eine mögliche Route könnte den Tierparkberg hinaufführen.

Das Rufbussystem "Isartiger" hat vor drei Jahren einen erfolgversprechenden Start hingelegt, bevor es die Münchner Verkehrsgesellschaft in der Pandemie für unbestimmte Zeit auf Eis legen musste. Ob und wann die E-Kleinbusse wieder spontan per App gebildete Fahrgemeinschaften durch die Stadt kutschieren, ist ungewiss. Für einen Neustart im kleinen Rahmen würde sich aus Harlachinger und Giesinger Perspektive die Strecke zwischen Tierpark und Mangfall- beziehungsweise Tiroler Platz anbieten. Letzterer liegt mit seiner Tramhaltestelle zwar nur 600 Meter Luftlinie vom Flamingo-Eingang des Zoos entfernt. Tatsächlich warten dazwischen allerdings 1,3 Straßenkilometer mit zwei Haarnadelkurven und 13 Prozent Steigung am Harlachinger Berg.

Eine klassische Busverbindung bleibt hier also unmöglich, zumal sie nur mit westlicher Fortsetzung nach Thalkirchen sinnvoll wäre, wo es über die auf 3,5 Tonnen begrenzte Isarbrücke geht. Für den Bezirksausschuss (BA) also ein idealer Einsatzort für die geleasten Sechs- oder Siebensitzer mit E-Antrieb, die zuletzt als "Isartiger" im Einsatz waren. Ob sich die Stadt zu einer Finanzierungszusage durchringt, bleibt abzuwarten. Allerdings hatte der BA auch schon exotische Ideen ins Spiel gebracht - wie eine Seilbahn oder ein Aufzugturm an der Hangkante.

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