Verkehrswende in München:Das Drama einer Umverteilung

Lesezeit: 10 min

Verkehrswende in München: "Wir wollten zeigen, dass wir uns was trauen", sagt Münchens Radverkehrsbeauftragte Bettina Messinger zu den Radwegen. Seitdem zeigen die Anwohner, was sie davon halten.

"Wir wollten zeigen, dass wir uns was trauen", sagt Münchens Radverkehrsbeauftragte Bettina Messinger zu den Radwegen. Seitdem zeigen die Anwohner, was sie davon halten.

(Foto: Stephan Rumpf)

Die Fraunhoferstraße in München hat zwei Fahrradwege bekommen und 120 Parkplätze verloren: Seitdem gibt es jede Menge Ärger - der Verteilungskampf läuft.

Von Gianna Niewel

Die Fraunhoferstraße in München war für Autos gemacht: zwei Fahrspuren, dann eine Reihe Parkplätze, dann Bürgersteige. Im vergangenen Mai entschied der Stadtrat mit einer knappen Mehrheit, dass sich das ändern soll. Der Beschluss: Alle 120 Parkplätze fallen weg, niemand darf mehr halten, stattdessen werden zwei Fahrradwege aufgemalert. Seit vergangenen August ist die Fraunhoferstraße also auch eine Straße für Fahrräder, bei Wikipedia heißt das Kapitel "Verkehrswende".

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