„Zu alt, zu kaputt, zu voll“ – so beschreibt die Deutsche Bahn intern ihre großen Bahnknoten, auch den in München. Nur ein Hinweis fehlt noch: zu wenig Geld für die Sanierung des maroden Schienennetzes und für die Finanzierung der Regionalzüge. Im schlimmsten Fall für die Fahrgäste fahren in den kommenden Jahren nicht mehr so viele Regionalzüge von und nach München wie heute. Auch bei der S-Bahn sind Sparmaßnahmen nicht ausgeschlossen, obwohl immer mehr Menschen in die Boom-Region ziehen und der Nahverkehr dringend ausgebaut werden müsste.
Finanzierung des öffentlichen VerkehrsSparzwang bedroht den Bahnknoten München
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Der Bahnknoten München, in dessen Zentrum der Hauptbahnhof liegt, ist vollkommen überlastet.
Johannes SimonEigentlich muss der Regionalverkehr um die Landeshauptstadt ausgebaut werden. Doch die Bahn steckt im Kostendilemma: Sollen die Züge zumindest pünktlicher fahren, bietet sich eine höchst unpopuläre Lösung an.
Von Martin Mühlfenzl und Klaus Ott
