Tarifstreit im öffentlichen DienstStreikversammlung zwischen Gedenken und Arbeitskampf

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Tausende Verdi-Mitglieder kamen auf den Marienplatz, um der Opfer des Attentats zu gedenken und um für mehr Lohn und Gehalt zu demonstrieren.
Tausende Verdi-Mitglieder kamen auf den Marienplatz, um der Opfer des Attentats zu gedenken und um für mehr Lohn und Gehalt zu demonstrieren. (Foto: Florian Peljak)

Zwei Menschen waren nach einem Attentat auf einen Verdi-Demonstrationszug vor einem Monat ums Leben gekommen. Trotzdem gehen nun erneut Tausende Beschäftigte in München auf die Straße.

Von Heiner Effern

Auf den ersten Blick ist nicht zu sehen, dass sich Schock, Trauer und vielleicht auch noch Angst auf dieser Demonstration eingeschlichen haben. Viele Menschen in Leuchtwesten stehen auf dem Marienplatz, die nach Kräften in Trillerpfeifen blasen. Viele Fahnen mit dem roten Viereck der Gewerkschaft Verdi werden geschwenkt. Die Sängerin auf der Bühne träumt im fieskalten Spätwinterregen vom „glücklich sein im Sonnenschein“. Doch nach ersten markigen Worten kommt die Münchner Verdi-Geschäftsführerin Claudia Weber doch schnell an den Punkt, an dem die Trillerpfeifen verstummen.

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