Konflikt um Ehrensaal„Ein unverzeihlicher Akt des Vandalismus“

Lesezeit: 4 Min.

So präsentierte sich der Ehrensaal im Deutschen Museum in den Fünfzigerjahren.
So präsentierte sich der Ehrensaal im Deutschen Museum in den Fünfzigerjahren. (Foto: Christian Illing)

Das Deutsche Museum wollte seinen Ehrensaal neu und zeitgemäß gestalten. Doch beim Ortstermin reagiert der Landesdenkmalrat entsetzt und verlangt die Wiederherstellung des Nachkriegszustands. Nun ist die Aufregung groß.

Von Sebastian Krass und Martina Scherf

Es sind vernichtende Worte, wie sie selten zu lesen sind – erst recht, wenn es um ein bedeutendes Bauvorhaben der öffentlichen Hand geht. „Der Landesdenkmalrat sieht in der kompletten Zerstörung des Ehrensaals, der ein bedeutendes Zeugnis des Wiederaufbaus darstellte, einen unverzeihlichen Akt des Vandalismus.“ So steht es in einem Beschluss des einflussreichen Gremiums vom 28. März 2025, der bisher öffentlich nicht bekannt war. Der Landesdenkmalrat hat anders als das Landesdenkmalamt keine Entscheidungsbefugnis. Aber er berät die Staatsregierung und wird gehört.

Zur SZ-Startseite

Studieren in München
:„Nur wenn das Soziale stimmt, kann man auch das Studium erfolgreich meistern“

Zwischen dem Studierendenwerk und den studentischen Selbstverwaltungen in Münchens Wohnheimen rumort es. Es geht um Selbstbestimmung, um Geld für Ehrenämter – und fragwürdige Gäste in internen Whatsapp-Gruppen.

SZ PlusVon Katharina Haase

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: