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Verkehr in München:Radfahrer stirbt acht Jahre nach Unfall

Der 61-Jährige lag zuletzt im Wachkoma. Er war nach einem Zusammenstoß mit einem Geisterradler mit dem Kopf auf der Fahrbahn aufgeschlagen.

Achteinhalb Jahre nach dem Zusammenstoß zweier Radfahrer auf der Chiemgaustraße ist einer der beiden am Freitag in einem Krankenhaus verstorben. Dies teilte die Polizei am Dienstag mit.

Der damals 52-Jährige war am 7. August 2012 vorschriftsmäßig auf dem Radweg unterwegs gewesen. Ein 19-Jähriger fuhr dort entgegen der Fahrtrichtung und die beiden prallten frontal zusammen. Der 52-Jährige schlug mit dem Kopf auf die Fahrbahn auf und wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Zuletzt war der inzwischen 61 Jahre alte Mann in einem Wachkoma.

Der damals 19-Jährige wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt. Laut der Verkehrspolizei sind Geisterradler eine der häufigsten Ursachen für schwere Verletzungen bei Radfahrern.

© SZ vom 20.01.2021 / anh/van, wean
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