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Nach schwerem Autounfall:Münchens Polizeipräsidenten geht es wieder besser

Hubertus Andrä bei Katastrophenübung in München, 2019

Dem Münchner Polizeipräsidenten Hubertus Andrä geht es nach seinem schweren Unfall in der vergangenen Woche wieder gut.

(Foto: Catherina Hess)

Hubertus Andrä war vergangene Woche auf der A 94 unterwegs, als er in eine Kollision verwickelt wurde. Der Audi eines 21-Jährigen überschlug sich, der Polizeipräsident konnte nicht mehr ausweichen.

Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä geht es nach seinem schweren Verkehrsunfall am Freitag wieder besser. Der 64-Jährige sei bei dem Zusammenstoß mit vier Autos auf der A 94 in der Nacht zu Freitag nur leicht verletzt worden und habe das Krankenhaus am Samstag wieder verlassen können, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums am Dienstag mit. Derzeit befinde sich Andrä in einem länger geplanten Urlaub.

Der Polizeipräsident war am Freitag kurz nach Mitternacht auf der A 94 in Richtung Passau unterwegs, als ein 21-Jähriger direkt vor ihm auf einen anderen Wagen auffuhr. Der Audi Q 3 des 21-Jährigen überschlug sich und landete vor Andrä auf der linken Spur. Andrä konnte nicht mehr ausweichen, ein weiteres Auto fuhr auf seinen Opel auf. Ende Oktober geht Andrä in den Ruhestand, sein Nachfolger wird Thomas Hampel, der derzeit das Landesamt für Asyl leitet.

© SZ vom 30.09.2020 / anh
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