Reaktionen auf Ukraine-Krieg:Am Abend kommt die Wut

Lesezeit: 5 min

Fassungslosigkeit, Trauer und Wut herrscht unter den 1000 Demonstranten, die am Abend vor dem russischen Generalkonsulat zusammenkamen. (Foto: Stephan Rumpf)

Die Münchnerinnen und Münchner reagieren fassungslos auf den Kriegsbeginn. Während die einen um ihre Angehörigen in der Ukraine bangen, reißen bei anderen alte Wunden auf. Und immer wieder die Frage: Warum?

Von Philipp Crone und Lea Kramer

Im ersten Moment wirkt alles wie immer. Zwischen den Regalen des Mix-Supermarkts in der Schwanthalerstraße gehen am Donnerstagmittag einige mit Einkaufskörben hin und her, darin osteuropäische und russische Lebensmittel. Wie eben immer an einem Donnerstagmittag. Bis die Kunden anfangen zu reden über das, was da gerade passiert und was es für sie bedeutet. Am ersten Tag eines Krieges in Europa, an einem Tag, der so schön hätte sein können und der so absurd leicht wirkt im Gegensatz zum Geschehen im Osten.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusKrieg in der Ukraine
:"Wir hoffen, dass dieser Wahnsinn möglichst wenige Opfer kostet"

Entsetzen, Gebete und verzweifelte Versuche, die Angehörigen in der Heimat zu erreichen: Ukrainerinnen und Ukrainer in München schildern, wie sie mit der Situation nach Putins Angriff umgehen und zu helfen versuchen.

Von Sabine Buchwald, Laurens Greschat, Sebastian Krass, Sonja Niesmann und Julia Schriever

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: