Münchner Übersetzer:Von Ungarn über Finnland nach Kanada

Auszeichnungen für Maximilian Murmann und Agnes Relle sowie eine Lesung am Hieronymustag: In dieser Woche werden die Übersetzer und ihre Arbeit in München sichtbar.

Von Antje Weber, München

Sie stehen selten im Rampenlicht, dabei ist ihre Arbeit für die Vermittlung von Sprachen und Kulturen unersetzlich: die Übersetzer. In dieser Woche jedoch werden sie in München gleich mehrfach gewürdigt: An diesem Dienstag, 28. September, 19 Uhr, erhält Maximilian Murmann das mit 7000 Euro dotierte Bayerische Übersetzerstipendium 2021 für seine Übersetzungen aus dem Finnischen; die Verleihung im Literaturhaus ist öffentlich. Nicht-öffentlich ist dort dagegen am 1. Oktober die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Übersetzungspreises der Stadt München 2021 an Agnes Relle, Übersetzerin aus dem Ungarischen; an diesem Abend wird auch der Literaturpreis 2020 an die Schriftstellerin Christine Wunnicke nachgefeiert. Zufall ist es übrigens nicht, dass in dieser Woche die Übersetzer stärker sichtbar sind als sonst: Am 30. September steht der "Hieronymustag" an, der internationale Übersetzertag. Anlass für einen weiteren Abend im Literaturhaus (20 Uhr): Die Münchner Übersetzerinnen und Übersetzer Andrea O'Brien, Susanne Hornfeck, Birgit Leib, Michael Meßner und Jan Schönherr stellen von ihnen übersetzte Literatur aus Kanada vor.

Informationen: www.literaturhaus-muenchen.de

© SZ/arga
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