München heute:50 Jahre U-Bahn / Wintersemester startet in Präsenz / Mieten wird teurer und teurer

Coronavirus - U-Bahn München

Während des Corona-Lockdowns blieben viele U-Bahnen leer.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Katja Schnitzler

Heute Morgen fuhr ich im Auto auf dem Mittleren Ring, während mich rechts Radfahrer und einmal sogar eine Joggerin überholten. Im stockenden Berufsverkehr fühlt sich erst der Arbeitsweg und bald auch der gesamte Gemütszustand zäh an. Ja, ich habe heute die Fahrt mit der U-Bahn vermisst. Abtauchen, einsteigen, vielleicht sogar einen Sitzplatz finden, hoffentlich kuriose Gespräche belauschen und staufrei ans Ziel kommen. Dabei haben wir Münchnerinnen und Münchner Glück, dass die Waggons überhaupt unterirdisch fahren. Eigentlich war vor mehr als einem halben Jahrhundert geplant, dass Trams nur ein paar Stationen im Tunnel freie Bahn haben und dann wieder zurückkehren sollten auf die (damals noch nicht ganz so überfüllten) Straßen. Warum es anders kam und weshalb zur U-Bahn-Premierenfahrt vor genau 50 Jahren am 19. Oktober 1971 einige Passagiere etwas Schlagseite hatten, das schreibt mein Kollege Andreas Schubert (SZ Plus).

Manchmal ist man im inzwischen weit verzweigten U-Bahnnetz allerdings schneller am Ziel, als einem lieb ist: Wenn sich Muskelprotze als Retter von alten Damen in Not entpuppen; wenn rivalisierende Fußballfans ganz still werden für einen verschreckten kleinen Jungen oder wenn jemand spontan einen Heiratsantrag macht. Leserinnen und Leser haben ihre unvergesslichen Momente in der U-Bahn mit uns geteilt. Seitdem frage ich mich: Was nur hatte diese Ziege am Bahnsteig zu suchen?

Etwas leichter zu beantwortende Fragen haben meine Kollegin Lisa Sonnabend und ich im großen U-Bahn-Quiz für Sie zusammengestellt.

Ich muss zugeben: Alles hätte ich nicht gewusst! Die Rolltreppe vom Stachus zum Lenbachplatz werde ich jedenfalls in Zukunft noch mehr zu schätzen wissen.

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