SZ-Kolumne Typisch deutschWarum? Und warum ich?

Lesezeit: 3 Min.

Nachts in München (Symbolfoto).
Nachts in München (Symbolfoto).
Florian Peljak

Unser Autor wird von einem Mann angegriffen, der sich als Polizist ausgibt und ihm ins Gesicht schlägt. Über einen Tag im Juli, der ein Gefühl von Ungewissheit zurückgelassen hat.

Kolumne von Imaan Hussein Dinnle

SZ bei Google bevorzugen

Der 22. Juli 2026 hat mein Vertrauen in die Sicherheit des öffentlichen Raums erschüttert. Was als normale Fahrt mit meinem neu gekauften E-Scooter begann, endete mit einem Angriff, den ich so schnell nicht vergessen werde. Zunächst sprach mich an einem Bahnübergang im Landkreis Ebersberg ein Bursche an. Er sagte, ihm sei ein E-Scooter wie meiner gestohlen worden. Ich antwortete lediglich, dass er sich an die Polizei wenden solle. Wenige Minuten später wurde ich von einem Auto verfolgt, ausgebremst. Der Mann von eben brüllte mich an: „Stehen bleiben, ich bin Polizei.“ Sein Auto blockierte die Straße, er stieg aus, attackierte mich, schlug mir ins Gesicht bis ich zu Boden ging.

Zur SZ-Startseite

SZ-Kolumne Typisch deutsch
:Vom verfolgten Reporter in Somalia zum SZ-Kolumnisten

Im neunten Jahr der Kolumnen-Reihe von geflüchteten Journalisten erweitert die SZ ihr Team: Imaan Huseen Dinnle aus Somalia beschäftigt sich künftig mit Eigenheiten der Münchner. Über einen, der zwei Jahre auf der Flucht war – und inzwischen ein neues Leben führt.

SZ PlusVon Korbinian Eisenberger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: