MeinungStudiengebühren an der TUMUnfair und unnötig

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Kommentar von Sebastian Krass

Die Technische Universität München (TUM) genießt weltweit einen exzellenten Ruf. Für viele Studenten aus Nicht-EU-Ländern wird es nun teuer, dort zu studieren.
Die Technische Universität München (TUM) genießt weltweit einen exzellenten Ruf. Für viele Studenten aus Nicht-EU-Ländern wird es nun teuer, dort zu studieren. Inga Kjer/dpa

Studiengebühren ja, aber nur für Personen aus Nicht-EU-Ländern. Das, so die Ansicht der TU München, sei gerechtfertigt. Dabei hat sie das Geld gar nicht nötig - und vergrault am Ende mit dieser Form der Diskriminierung wertvolle Studierende.

Im ersten Moment könnte man denken: Jawoll, richtig so, dass Menschen aus China, Saudi-Arabien oder Brasilien künftig 2000 bis 6000 Euro pro Semester zahlen müssen, um an der Technischen Universität München (TUM) studieren zu können. Schließlich profitieren sie vom guten Lebens- und Lehrumfeld, das mit deutschen Steuergeld bezahlt wird. Doch die Entscheidung der TUM, von Herbst 2024 an Gebühren von Studierenden aus Nicht-EU-Ländern zu verlangen, ist falsch.

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ExklusivBildung in München
:Die Technische Universität führt Studiengebühren für Ausländer ein

Studierende, die von außerhalb der EU kommen, zahlen bis zu 12 000 Euro pro Jahr. Das Geld soll ausschließlich in eine bessere Ausstattung gesteckt werden - im "galoppierenden internationalen Wettbewerb".

SZ PlusVon Sebastian Krass

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