Türkischer Barbier über München„Ich wäre gerne heute noch einmal Teenager in dieser Stadt“

Lesezeit: 4 Min.

Barbier Selami Öztas im „Barber House“ in der Münchner Pacellistraße.
Barbier Selami Öztas im „Barber House“ in der Münchner Pacellistraße.
Robert Haas

Die bayerische und die türkische Kultur haben viele Gemeinsamkeiten, findet der Barbier Selami Öztas, zum Beispiel den Humor. Im Vergleich zu seiner Jugend hat sich aber auch viel verändert.

Von Philipp Crone

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Wie der über die Stadt schimpft, kann er München doch gar nicht mögen. Oder doch? Selami Öztas sitzt an einem Montagvormittag in einem der Stühle, auf denen sonst seine Kunden Platz nehmen, um sich von ihm einen maßgeschneiderten Bart zurechtschnippeln zu lassen. Öztas ist 62, arbeitet im Barber House in der Innenstadt, spricht verwaschen echtes Bairisch wie jemand, der mit achteinhalb aus Samsun nach Bayern kam, und kann Bärte so gut wie sonst am ehesten noch die Italiener.

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