Zwei Studentinnen auf WeltreiseAuf dem Landweg von München nach Tokio

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Edda Brinkmann (rechts) und Tekla Knuutila reisen von München nach Tokio.
Edda Brinkmann (rechts) und Tekla Knuutila reisen von München nach Tokio. privat

Edda Brinkmann und Tekla Knuutila sind seit Monaten unterwegs. Sie schlafen bei Fremden, trampen durch die Wüste, feiern in Saudi-Arabien mit Muslimen den Ramadan. Und fragen sich: Warum können nicht alle Menschen diese Freiheit genießen?

Von Martina Scherf

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Tag 128, letzter Abend in Medina. Die Sonne brennt auf die Wüste Saudi Arabiens herunter. Es ist Ramadan. Edda, 23, und Tekla, 24,  fasten mit den Muslimen. Ihre Mägen knurren, ihre Kehlen sind staubtrocken. Die beiden jungen Frauen zählen die Minuten bis zum Fastenbrechen, das der Muezzin zum Sonnenuntergang ausruft. Dann erwacht die Heilige Stadt zum Leben. Edda und Tekla lassen sich durch die Straßen treiben, fremde Menschen schenken ihnen Datteln, Kekse, Joghurt und Wasser. Die Stimmung ist fröhlich. „Dieses Gemeinschaftsgefühl war eines unserer schönsten Erlebnisse bisher“, wird Edda später am Telefon erzählen.

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