Nach dem Tod des besten FreundesDie Odyssee eines Testamentsvollstreckers

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Drei enge Freunde: Christian Reichart, seine Frau Susi Reichart und der verstorbene Andreas Purucker (rechts).
Drei enge Freunde: Christian Reichart, seine Frau Susi Reichart und der verstorbene Andreas Purucker (rechts). Stephan Rumpf

Dass der gemeinsame Freund stirbt, war für Christian und Susi Reichart klar. Doch nicht, wie schwierig es werden würde, den letzten Willen des Verstorbenen umzusetzen.

Von Thomas Becker

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Schon bei der Beerdigung ploppen erste Fragezeichen auf. Von A bis Z haben Christian Reichart und seine Frau Susi die Beisetzung ihres gemeinsamen Freundes organisiert und sich dabei ganz neue Fragen gestellt: Laden wir die Trauergäste danach noch ein, oder nicht? Kostet ja alles Geld. Gibt es da Regeln? Was zu der großen, alles überwölbenden Frage führt: Wie geht man mit einem anvertrauten Erbe um? Soll schließlich zu einem großen Teil einem guten Zweck dienen: den SOS-Kinderdörfern. Christian Reichart sagt: „Im Testament steht explizit, dass es unsere Aufgabe ist, so viel wie möglich aus dem Nachlass dafür rauszuholen – und das versucht man natürlich dann auch.“ Klingt banal, ist aber komplex. Selbst wenn man wie die drei Freunde vorbildlich für den Fall der Fälle vorgesorgt hat.

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