Tierquälerei:Hähne lebendig mariniert und in Müllsack entsorgt

Tierquälerei: Das Gefieder ist immer noch ganz gelb: Tierpflegerin Eva Koppe zeigt den geretteten Hahn.

Das Gefieder ist immer noch ganz gelb: Tierpflegerin Eva Koppe zeigt den geretteten Hahn.

(Foto: Tierschutzverein München)

Die beiden Tiere waren in Freiham gefunden worden - nur eines überlebte die grausame Prozedur.

Auf einen besonders grausamen Fall von Tierquälerei macht der Münchner Tierschutzverein aufmerksam. Unbekannte haben zu Wochenbeginn offenbar zwei junge Hähne bei lebendigem Leib mariniert und dann in Freiham im Müll entsorgt. Die Tiere, deren Gefieder mit gelber, curry- oder kurkumahaltiger Gewürzmarinade bedeckt war, wurden in einem Müllsack in der Ria-Burkei-Straße gefunden.

Nur einer der beiden Hähne überlebte die qualvolle Prozedur und befindet sich nun im Tierheim des Vereins, wo er auf den Namen "Curry" getauft wurde. Das Tier, das höchstens fünf bis sechs Monate alt ist, war zuvor in der Vogelklinik in Oberschleißheim notversorgt und gewaschen worden. Der zweite Hahn sei bereits tot gewesen, als man ihn gefunden habe, teilte der Tierschutzverein mit.

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