Der Beginn ist ungewöhnlich. Nicht nur, weil er mit einem Ende anfängt, mit einer „Komplet“, dem Abschluss eines klösterlichen Tages. Diesen Abschluss mit seinen Gesängen, Gebeten, Psalmen zieht die Performerin Lulu Obermayer auch durch, in aller Ruhe. Sie holt das katholische Kloster quasi rein ins Theater HochX. Es fehlt nur noch der Weihrauch. Und selbst den vermeint man bei der Premiere am Samstagabend zu riechen.
Performance von Lulu ObermayerEin Theaterabend zeigt, wie sich Klosterleben anfühlen kann
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Die Münchner Theatermacherin Lulu Obermayer holt mit „Schwester“ die Spiritualität auf die Bühne. Ihre Performance ist ein sehr warmherziger Blick auf eine Frauengemeinschaft.
Kritik von Yvonne Poppek
