Premiere am Münchner VolkstheaterGrusel in der Krise

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Das sind die Gespenster Marlene Markt (li.) und Liv Stapelfeldt. Das muss man wissen, erkennen kann man sie nicht.
Das sind die Gespenster Marlene Markt (li.) und Liv Stapelfeldt. Das muss man wissen, erkennen kann man sie nicht. Jakob Schnetz

„I Wanna Contact The Living“: Katharina Grosch lässt am Münchner Volkstheater drei Gespenster von Canterville an ihrer Profession verzweifeln.

Kritik von Egbert Tholl

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Der arme Sir Simon de Canterville. Vor mehr als 300 Jahren brachte er seine Frau um, das macht man nicht, das weiß er schon selber. Seitdem ist er verflucht, spukt durch sein Schloss und erschreckt die Bewohner, bislang sehr erfolgreich. Bis Hiram Otis, der amerikanische Botschafter, das Schloss kauft. Er und seine Familie glauben nicht an Gespenster, der Sohn und die beiden Zwillinge spielen Sir Simon üble Streiche, das Gespenst fällt in eine tiefe Existenzkrise, weil, was nutzt das Geisterdasein, wenn keiner sich fürchtet. Dann erbarmt sich die Tochter Virginia seiner, betet für Sir Simon, und der kann sich endlich zur Ruhe begeben.

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