Neues Album von "The Notwist":"Das war so ein bisschen die Rettung"

Lesezeit: 4 min

Münchens Szene-Weltstars "The Notwist" eröffnen das einmonatige Open-Air am 23. Juli. (Foto: Gerald von Foris/dpa)

Sechs Jahre lang brachte die Indie-Band "The Notwist" kein Album raus - dann kam die Pandemie. Und die Münchner Band trieb es ins Studio. Auf ihrem neuen Album zeigen sie, wie internationale Kooperationen trotz Corona gelingen können.

Von Jürgen Moises

Wenn die Sterne nicht mehr fix sind und vom Himmel stürzen können. Wenn die Straßen nicht mehr fest sind, und der Regen nach oben statt nach unten fällt. Dann scheint im Universum etwas gewaltig durcheinandergeraten zu sein. Zumindest in dem Universum, das Markus Acher im Lied "Into Love / Stars" auf dem neuen, am 29. Januar erscheinenden The Notwist-Album "Vertigo Days" besingt. Der Grund für das Durcheinander? Das Ende einer Liebe, welches das eigene Koordinatensystem auflöst und einen zwingt, sich neu zu orientieren. Eine Wirkung, wie sie seit einem Jahr auf ähnliche und doch ganz andere Art Corona auf uns hat. Was heißt das nun? Wie geht es weiter? Wann ist die schlimme Zeit endlich vorbei? Das sind Fragen, die viele von uns in diesem schier endlosen Durcheinandertal der Pandemie quälen.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusGroßbritannien
:Wie der Brexit die britische Musikindustrie gefährdet

Viele Musikerinnen und Musiker aus Großbritannien stehen vor gewaltigen Problemen, wenn sie zukünftig in EU-Ländern auftreten wollen. Die ersten von ihnen ziehen nun drastische Konsequenzen.

Von Alexander Menden

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: