In Popkonzerten gehören theatrale Elemente von jeher zur Performance, in Klassikkonzerten sind sie eher unüblich. Dass Teodor Currentzis von dieser Regel immer wieder dezent abweicht, gehört zu den vielen Gründen, warum dieser Dirigent die Klassikwelt in leidenschaftliche Verehrer und ebensolche Verächter spaltet. Wie nun in der Münchner Isarphilharmonie, wo er beim Zweiten Klavierkonzert von Johannes Brahms die Streicher des Orchesters im letzten Satz für das wiederkehrende Thema immer wieder aufstehen lässt.
Teodor Currentzis in der IsarphilharmonieSo war das Konzert des umstrittenen Dirigenten
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Der griechische Dirigent hält an seinem von russischen Sponsoren finanzierten Ensemble in St. Petersburg fest. In München überzeugt er mit einer internationalen Auswahl.
