Kollektivgarten 3000:Technokollektive gründen Genossenschaft

Lesezeit: 4 min

Techno-Kollektiv, Kollektivgärten

Discokugel unter freiem Himmel: In den Kollektivgärten sollen professionell organisierte Open-Air-Partys stattfinden.

(Foto: Patricia Sprenger)

Drinnen ist tanzen wegen Corona verboten, deshalb stürmt das Partyvolk Straßen, Plätze und Isarufer. Acht Veranstalter haben sich nun mit dem Klub Harry Klein zusammengeschlossen - und in München Großes vor.

Von Michael Zirnstein, München

Wie stellt man sich als Unbeteiligter eine Techno-Party vor? Ein Karnevalsumzug von Neo-Hippies vor dröhnenden Lautsprecher-Lkws wie einst die Loveparade in Berlin oder der Union Move in München? Hospitalisiert stampfende Finsterlinge in einem Kellerklub? Blumenkinder, die in Ekstase die letzten Frauenschuhblüten der Isarauen niedertanzen? Nichts davon gleicht dem Kollektivgarten 3000. Das ist die Outdoor-Lounge in der Zwischennutzungsneuheit Sugarhill Mountain vor der brutalen Kulisse des einstigen Betonwerks Salzgeber. Das umzäunte Areal ist gekiest wie ein Zengarten. Ordentlich sind unter Brauerei-Schirmen und Lichterketten vor einem DJ-Pavillon Biertischgarnituren aufgestellt, die Bänke mit bequemen Lehnen. Eine junge Frau, DJ Jessray, spielt entspannende Computermusik. Niemand tanzt.

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