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Exzellenz-Uni:"Man muss die Menschen mitnehmen"

Wolfgang Herrmann auf dem Uhrenturm der Technischen Universität München. Er soll die Gründung des neuen Mobilitätszentrums federführend vorantreiben.

(Foto: Catherina Hess)

Wolfgang Herrmann, Präsident der TU München, übergibt am 1. Oktober an seinen Nachfolger. Ein Gespräch über das Studieren in München, Leistung - und Geld, das für ihn nicht stinkt.

Interview von Sabine Buchwald

Es sind die letzten Tage von Wolfgang Herrmann als Präsident der Technischen Universität (TU) München. Sein Terminkalender ist randvoll, aber er nimmt sich Zeit für das, was er noch zusätzlich unterbringen will: etwa spontan auf den mit Spendengeld renovierten Uhrenturm zu fahren. Hierher hat er in der Vergangenheit potenzielle Geldgeber geholt und ihnen von seinen Ideen erzählt. In der Nachmittagssonne schaut Herrmann, 71, über Münchens Dächer, deutet auf sein altes Chemieinstitut. Er hat die TU in mehr als zwei Jahrzehnten kräftig durchgeschüttelt, international vernetzt und reformiert. Das hat ihm nicht nur Lob eingebracht. Es gehe ihm extrem gut, sagt er ohne Wehmut in der Kehle, in der er sein niederbairisches R rollt. Stolz auf seine Leistung, scheint er gut loslassen zu können.

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