Es gibt kurze Augenblicke, aus denen kann ein großer Moment, etwas tief Nachwirkendes und Einzigartiges entstehen. Dieser kurze Augenblick war vor 14 Jahren, als die Münchner Literaturwissenschaftlerin Rachel Salamander durch den Hinterhof zum jüdischen Begräbnisinstitut in der Reichenbachstraße ging und zufällig durch das Fenster der dortigen Synagoge schaute. Die verlassenen, düsteren Räume staubten vor sich hin.
Festakt in MünchenEine einzigartige Synagoge, eröffnet vom Bundeskanzler – offen für alle
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Rachel Salamander begleitet Bundeskanzler Friedrich Merz in die wiederhergestellte Reichenbach-Synagoge. Ihnen folgen Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und Ministerpräsident Markus Söder.
Florian PeljakDas Gotteshaus in der Reichenbachstraße überstand die Reichspogromnacht, verfiel dann später aber. Nun ist es wiedereröffnet worden – mit einem großen Festakt, mahnenden Worten und unter großem Sicherheitsaufgebot.
