Surfer wollen zurückEine Öffnung der Eisbachwelle jetzt käme zu früh

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Das Surfen muss weitergehen – so wird es auf einem Plakat gefordert, das über dem Zulauf zur Eisbachwelle platziert wurde.
Das Surfen muss weitergehen – so wird es auf einem Plakat gefordert, das über dem Zulauf zur Eisbachwelle platziert wurde.
Stephan Rumpf

Sollten die Surfer die Eisbachwelle zurückerobern dürfen? Vier Wochen nach dem tödlichen Unfall an der weltbekannten Münchner Attraktion steigt die Ungeduld. Aber wenn es beim Sport nur um die Leidenschaft geht, wird es gefährlich.

Essay von René Hofmann

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Nach dem offenen Brief und der Social-Media-Offensive nun also ein Plakat. Am Montagmorgen hing es vom Geländer der Brücke, unter der der Eisbach in München neben dem Haus der Kunst an die Oberfläche drängt und in den Englischen Garten hinein sprudelt und die weltberühmte Welle formt, auf der bis vor wenigen Wochen fast rund um die Uhr viele Surfer ihrer Leidenschaft nachgingen. „Surf must go on“ stand in großen, handgemalten Lettern auf dem Plakat, also: „Das Surfen muss weitergehen.“ Aber: Muss es das wirklich? Jetzt schon?

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:Bricht die ewige Welle?

Surfen auf einem klaren Gebirgsbach, im Herzen einer Millionenstadt: Die Wellenreiter im Eisbach sind eine Münchner Attraktion, sie prägen das Image der Stadt. Lange war alles ein großer Spaß. Doch nun ist eine 33-Jährige tödlich verunglückt, und am wilden Wasser herrscht Unsicherheit.

SZ PlusVon Philipp Crone und René Hofmann

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