Junge Veranstalter:"Junge Menschen wollen mehr als nur Techno"

Junge Veranstalter: "Menschen sollen unabhängig von Aussehen, Herkunft und finanziellem Status das Recht haben, am Leben teilzunehmen", fordert Max Rusp (Mitte). Gemeinsam mit Lilly Schüßler (links), Nuun Rebelein und anderen kämpft er für Freiräume.

"Menschen sollen unabhängig von Aussehen, Herkunft und finanziellem Status das Recht haben, am Leben teilzunehmen", fordert Max Rusp (Mitte). Gemeinsam mit Lilly Schüßler (links), Nuun Rebelein und anderen kämpft er für Freiräume.

(Foto: Mark Siaulys Pfeiffer)

Sie haben es satt, sich in der eigenen Stadt ungewollt zu fühlen. Seit drei Jahren will der Verein Signal zeigen, dass Subkultur eine Bereicherung für München sein kann. Hierfür opfern junge Menschen wie Lilly Schüßler, 24, Nuun Rebelein, 18, und Max Rusp, 23, gerne ihre Freizeit.

Von Nicole Salowa

Der Einschlag der Snare Drum durchdringt den Raum. Mit Graffiti bemalte Banner hängen von den Decken des Saales. Aus den Boxen strömen Hip-Hop-Beats, ihr Rhythmus lässt die Menschen pulsieren. Schnell hat man vergessen, dass man sich in einem alten Pfarrheim befindet. Ein Ort, der dank eines jungen Vereins an diesem Samstag im Februar zu einer bunten Explosion gelebter Subkultur wurde.

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