Als Christopher Knoll noch ein kleiner Junge war, hat seine Schwester im Auto etwas erzählt. Um die acht, neun Jahre alt muss er da gewesen sein. Was genau das für eine Geschichte war, daran erinnert er sich nicht mehr. Aber es fiel ein Wort dabei, „schwul“. Knoll kannte den Begriff nicht. Und so erklärte die Schwester ihrem kleinen Bruder, was sie meinte: wenn sich zwei Männer sehr, sehr lieb haben. „Da wusst’ ich: Das bin ich“, sagt Knoll. „Und ich spürte auch, dass ich das niemandem sagen darf.“
Rollenbilder„Früher gab’s die richtigen Männer – und die schwulen“
Lesezeit: 5 Min.

Wie Psychologe und Therapeut Christopher Knoll versucht, die noch immer bestehende Kluft zwischen homo- und heterosexuellen Männern aufzulösen.
Von Johanna Feckl

Neue Sketch-Comedy-Serie „Bappas“:„Wie geil wäre das, wenn ein Bundesliga-Fußballer Elternzeit nimmt?“
In „Bappas“ nehmen Simon Pearce und Sebastian Winkler den ganzen Wahnsinn, den junge Väter so erleben, aufs Korn. Ein Gespräch über lustige Papas, aufwendige „Paw-Patrol“-Torten zum Kindergeburtstag – und „Pumuckl“-Schauen in Paris.
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